14./15.12.: Gramsci-Symposium "Vom Alltagsverstand zum Widerstand"

Wien (OTS) - Wo ansetzen für emanzipative Politik? Nicht erst seit gestern ist klar: Darauf gibt es keine einfachen Antworten. Umso mehr braucht es eine Verständigung über die Perspektiven politischen Handelns. Welche Anregungen kann hier gerade heute eine Auseinandersetzung mit Antonio Gramsci bieten? Der italienische Marxist verband wie kaum ein anderer kritische Theorie und politische Praxis der revolutionären Linken. Seine Begriffe und Konzepte, entwickelt im faschistischen Italien, sind bis heute - im Zeitalter von Neoliberalismus und Globalisierung - wichtige Bezugspunkte kritischer Gesellschaftswissenschaft und emanzipativer politischer Praxis.

Doch wie kann sich emanzipative Politik im Spannungsfeld zwischen dem kurzfristig Dringlichen und dem langfristig Wesentlichen bewegen? Ob G8-Proteste, Gewerkschaftsarbeit im Betrieb oder Auseinandersetzungen um den neoliberalen Umbau der Universitäten: Das alles sind Felder, in denen sich diese Fragen stellen.

Unter dem Motto "Vom Alltagsverstand zum Widerstand" werden am 14. und 15. Dezember im Volkskundemuseum (1080 Wien, Laudongasse 15-19) an die 150 BesucherInnen sowie zahlreiche WissenschafterInnen wie u.a. Stefanie Wöhl, Karin Fischer, Ulrich Brand und Bernd Röttger die heutige Relevanz Gramscis diskutieren. Dies wird im Rahmen von Workshops, Podiumsdiskussionen und der Buchvorstellung von "Mit Gramsci arbeiten" geschehen.

UnterstützerInnen: ÖH Universität Wien, Grüne Bildungswerkstatt Wien, Attac, Grüne Alternative Josefstadt, VSStÖ, Perspektiven, work@flex, GPA-DJP Jugend, GRAS, SPÖ Josefstadt, transform, Alfred Klahr-Gesellschaft, SJ Wien

Weitere Informationen finden Sie unter www.gramsci.at

Rückfragen & Kontakt:

Markus Trenker Franziskus Forster
markus.trenker@gruene.at franziskus.forster@attac.at
Tel.: 0699-14360904 0650-68 888 69

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001