• 13.12.2007, 13:58:06
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14./15.12.: Gramsci-Symposium "Vom Alltagsverstand zum Widerstand"

Wien (OTS) - Wo ansetzen für emanzipative Politik? Nicht erst seit
gestern ist klar: Darauf gibt es keine einfachen Antworten. Umso mehr
braucht es eine Verständigung über die Perspektiven politischen
Handelns. Welche Anregungen kann hier gerade heute eine
Auseinandersetzung mit Antonio Gramsci bieten? Der italienische
Marxist verband wie kaum ein anderer kritische Theorie und politische
Praxis der revolutionären Linken. Seine Begriffe und Konzepte,
entwickelt im faschistischen Italien, sind bis heute - im Zeitalter
von Neoliberalismus und Globalisierung - wichtige Bezugspunkte
kritischer Gesellschaftswissenschaft und emanzipativer politischer
Praxis.

Doch wie kann sich emanzipative Politik im Spannungsfeld zwischen
dem kurzfristig Dringlichen und dem langfristig Wesentlichen bewegen?
Ob G8-Proteste, Gewerkschaftsarbeit im Betrieb oder
Auseinandersetzungen um den neoliberalen Umbau der Universitäten: Das
alles sind Felder, in denen sich diese Fragen stellen.

Unter dem Motto "Vom Alltagsverstand zum Widerstand" werden am 14.
und 15. Dezember im Volkskundemuseum (1080 Wien, Laudongasse 15-19)
an die 150 BesucherInnen sowie zahlreiche WissenschafterInnen wie
u.a. Stefanie Wöhl, Karin Fischer, Ulrich Brand und Bernd Röttger die
heutige Relevanz Gramscis diskutieren. Dies wird im Rahmen von
Workshops, Podiumsdiskussionen und der Buchvorstellung von "Mit
Gramsci arbeiten" geschehen.

UnterstützerInnen: ÖH Universität Wien, Grüne Bildungswerkstatt
Wien, Attac, Grüne Alternative Josefstadt, VSStÖ, Perspektiven,
work@flex, GPA-DJP Jugend, GRAS, SPÖ Josefstadt, transform, Alfred
Klahr-Gesellschaft, SJ Wien

Weitere Informationen finden Sie unter www.gramsci.at

Rückfragehinweis:

Markus Trenker                 Franziskus Forster
   markus.trenker@gruene.at       franziskus.forster@attac.at
   Tel.: 0699-14360904            0650-68 888 69

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