- 13.12.2007, 13:57:42
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"Beispiellose Hasstiraden" von Pilz gegen die gesamte Ärzteschaft
Ärztekammer empört über jüngste Entgleisungen der Grünen Gesundheitssprecherin - Szekeres spricht von "Besudelungskampagne"
Wien (OTS) - Mit "Entsetzen" reagiert der Vizepräsident und
Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer für Wien, Thomas
Szekeres, auf die jüngsten Entgleisungen der Grünen
Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz, die "in einer beispiellosen
Hasstirade" sowohl Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely als auch dem
Wiener Patientenanwalt Konrad Brustbauer vorwirft, nichts in Sachen
Korruption im Spitalswesen getan zu haben. ****
Weder Wehsely noch Brustbauer könnten Korruptionsfälle erfinden
oder konstruieren, nur um dem Willen der Grünen Gesundheitssprecherin
zu entsprechen. Offensichtlich würde in Wien die überwältigende
Mehrzahl aller Behandlungsfälle völlig korrekt und einwandfrei
verlaufen. Wäre dies nicht der Fall und gäbe es tatsächlich, so wie
Pilz suggeriert, eine solche Fülle von Korruptionsskandalen, dann
müssten zumindest anonym sowohl die Gemeinde Wien als auch die
Patientenanwaltschaft von Beschwerden geradezu überrannt werden.
Beides sei offensichtlich nicht der Fall, so Szekeres.
Was Pilz hier zeige, sei eine beispiellose Besudelungskampagne
gegen die Gesundheitsverantwortlichen der Stadt und gegen die
Ärzteschaft im Allgemeinen. Schon in der Vergangenheit habe Pilz
versucht, mit allen Mitteln Ärztinnen und Ärzte zu diskreditieren.
"Nun scheut sie auch nicht davor zurück, mit wilden persönlichen
Angriffen gegen die offiziellen Stellen der Stadt und die
Patientenvertreter ihren tiefen pathologischen Ärztehass zum Schaden
der Patienten in den Medien auszuleben."
Szekeres betont, dass die Ärztekammer die letzte sei, die sich
gegen eine Verurteilung von tatsächlich erfolgter Korruption stelle.
Ebenso klar sei aber auch, dass im Falle einzelner "schwarzer Schafe"
Fakten auf den Tisch gelegt werden müssten. Denn erst dann könne die
Standesvertretung alle notwendigen disziplinarrechtlichen Schritte
einleiten.
"Jedenfalls verwehren wir uns gegen die Kriminalisierung einer
ganzen Berufsgruppe durch eine Person, der offensichtlich jedes
politische Mittel recht ist, um auf sich und ihre Fraktion aufmerksam
zu machen." Für ihn, Szekeres, sei es "völlig unverständlich", dass
hier versucht werde, politisches Kleingeld am Rücken der gesamten
Ärzteschaft zu wechseln, "und das, obwohl der der ganzen Aufregung
zugrunde liegende Anti-Korruptions-Bericht ausdrücklich erwähnt, dass
Menschen, die akute Hilfe benötigen, diese auch immer erhalten". Van
der Bellen sei daher dringend aufgerufen, "diesen Wahnsinn zu stoppen
und seiner Gesundheitssprecherin die Fakten vorzulegen", so Szekeres
abschließend.
Rückfragehinweis:
Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Tel.: (++43-1) 51501/1223
Fax: (++43-1) 51501/1289
mailto:pressestelle@aekwien.at
http://www.aekwien.at
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