• 13.12.2007, 13:13:00
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FP-Mahdalik: Preispolitik des Flughafens schadet 300.000 Menschen

Wiener SPÖ soll Dumping-Tarife nicht weiter unterstützen

Wien, 12-12-2007 (fpd) - Massive Kritik an der Tarifpolitik des
Flughafens Schwechat übt heute FPÖ-Fluglärmsprecher Gemeinderat Toni
Mahdalik. Schwechat unterbietet die Mitbewerber um etwa 15 % und
lockt damit Billigfluglinien bzw. schwere, laute Langstrecken- und
Frachtflugzeuge nach Wien. Dadurch wird die Gesundheit von über
300.000 Menschen in den Bezirken 10,11,12,13,14,15,16,17,22 und 23
noch mehr als bisher geschädigt.

260.000 Flugbewegungen im Jahr 2006, die bis 2010 auf bis zu 460.000
ansteigen könnten, bedeuten unmenschliche Belastungen besonders für
Kinder und ältere Menschen in den Flugschneisen. In Spitzenzeiten
strapazieren 80 ohrenbetäubende Starts und Landungen pro Stunde die
Trommelfelle der Bevölkerung. Die SPÖ-regierte Stadt Wien, die
jährlich fast 9 Mio. Euro aus ihrer Beteiligung am Flughafen
einstreift, scheint dies jedoch nicht anzufechten.

SPÖ sagt JA zu Kostensenkungen für Airlines um bis zu 40%

Die Tarife für Destinationen in Osteuropa wurden um bis zu 27 %
gesenkt. Um die Hub-Funktion zu fördern, wurden Kostenvorteile bis zu
40 % gewährt. Besonders laute Langstreckenflüge wurden mit einer
Preisreduktion von 20 % nach Wien gelockt. Insgesamt liegen die
Tarife 15 % unter jenen der Mitbewerber.

Die FPÖ wird daher in der morgigen Sitzung des Gemeinderates
folgenden Antrag einbringen:

Der Gemeinderat spricht sich dafür aus, dass Wien als
20%-Miteigentümer des Flughafen für eine Änderung der aktuellen
Tarifpolitik eintritt, die insbesondere Billigfluglinien und schwere,
laute Langstrecken- bzw. Frachtmaschinen nach Schwechat lockt und
damit noch massivere Fluglärmbelastungen für mehr als 300.000
Menschen in Wien verursacht.

Was zählt mehr für die SPÖ - Geld oder Gesundheit?

Hier wird sich zeigen, ob der Sozialdemokratie die Lebensqualität der
Menschen am Herzen liegt oder die knapp 9 Mio. Euro Einnahmen aus der
Flughafenbeteiligung doch schwerer wiegen. Was zählt für die SPÖ
mehr, fragt Mahdalik: Geld oder Gesundheit? (Schluss)am

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747

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