FP-Mahdalik: Preispolitik des Flughafens schadet 300.000 Menschen

Wiener SPÖ soll Dumping-Tarife nicht weiter unterstützen

Wien, 12-12-2007 (fpd) - Massive Kritik an der Tarifpolitik des Flughafens Schwechat übt heute FPÖ-Fluglärmsprecher Gemeinderat Toni Mahdalik. Schwechat unterbietet die Mitbewerber um etwa 15 % und lockt damit Billigfluglinien bzw. schwere, laute Langstrecken- und Frachtflugzeuge nach Wien. Dadurch wird die Gesundheit von über 300.000 Menschen in den Bezirken 10,11,12,13,14,15,16,17,22 und 23 noch mehr als bisher geschädigt.

260.000 Flugbewegungen im Jahr 2006, die bis 2010 auf bis zu 460.000 ansteigen könnten, bedeuten unmenschliche Belastungen besonders für Kinder und ältere Menschen in den Flugschneisen. In Spitzenzeiten strapazieren 80 ohrenbetäubende Starts und Landungen pro Stunde die Trommelfelle der Bevölkerung. Die SPÖ-regierte Stadt Wien, die jährlich fast 9 Mio. Euro aus ihrer Beteiligung am Flughafen einstreift, scheint dies jedoch nicht anzufechten.

SPÖ sagt JA zu Kostensenkungen für Airlines um bis zu 40%

Die Tarife für Destinationen in Osteuropa wurden um bis zu 27 % gesenkt. Um die Hub-Funktion zu fördern, wurden Kostenvorteile bis zu 40 % gewährt. Besonders laute Langstreckenflüge wurden mit einer Preisreduktion von 20 % nach Wien gelockt. Insgesamt liegen die Tarife 15 % unter jenen der Mitbewerber.

Die FPÖ wird daher in der morgigen Sitzung des Gemeinderates folgenden Antrag einbringen:

Der Gemeinderat spricht sich dafür aus, dass Wien als 20%-Miteigentümer des Flughafen für eine Änderung der aktuellen Tarifpolitik eintritt, die insbesondere Billigfluglinien und schwere, laute Langstrecken- bzw. Frachtmaschinen nach Schwechat lockt und damit noch massivere Fluglärmbelastungen für mehr als 300.000 Menschen in Wien verursacht.

Was zählt mehr für die SPÖ - Geld oder Gesundheit?

Hier wird sich zeigen, ob der Sozialdemokratie die Lebensqualität der Menschen am Herzen liegt oder die knapp 9 Mio. Euro Einnahmen aus der Flughafenbeteiligung doch schwerer wiegen. Was zählt für die SPÖ mehr, fragt Mahdalik: Geld oder Gesundheit? (Schluss)am

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