VP-Gerstl: U-Bahn-Fuhrpark rascher modernisieren

Brauners Jubelmeldungen verfehlt

Wien (VP-Klub) - "Die Bestellung von 15 neuen U-Bahn-Zügen für Wien ist zwar prinzipiell zu begrüßen, ist aber wieder einmal nur ein kleiner Schritt in Richtung dringend notwendiger Verbesserung des Serviceangebotes der Wiener Linien. Denn in Wahrheit müsste die Modernisierung des U-Bahn-Fuhrparks viel rascher und nicht im Schlafwagentempo durchgeführt werden. Daher sind die Jubelmeldungen von Vizebürgermeisterin Brauner verfehlt", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, anlässlich der heutigen Vertragsunterzeichnung zwischen Siemens und der Stadt Wien.

SPÖ-Ausreden finanzieller Art lässt Gerstl nicht gelten: "Dieses fadenscheinige Argument werden wir uns sicher von Kollegen Hora und Genossen wieder anhören müssen. Die SPÖ hat aber in den vergangenen Monaten und Jahren so kräftig an der Gebührenschraube gedreht und die Wienerinnen und Wiener abgezockt, dass genug Geld für eine zügigere Modernisierung des veralteten Fuhrparks in der Stadtkasse sein müsste. Die Produktion der Garnituren könnte kapazitätsmäßig um rund 50 Prozent erhöht werden, wenn die Stadt mehr Züge beauftragen würde. Und wenn die SPÖ nicht durch ihre verfehlte Politik täglich 280.000 Euro an angehäuften Schulden zurückzahlen müsste, könnte diese Modernisierung endlich ernsthaft in Angriff genommen werden. Es ist nämlich höchste Zeit, dass die alten und defekten U-Bahngarnituren endlich dort hinkommen, wo sie hingehören - auf den Schrottplatz."

Begrüßt wird von Gerstl die Tatsache, dass die neuen U-Bahn-Garnituren über Klimatisierung verfügen. "So viel Weitsicht und vorausschauende Planung der SPÖ und der Wiener Linien ist doch einigermaßen überraschend und grenzt fast an ein Weihnachtswunder. Immerhin wurden erst im Jahr 2006 einige U-Bahnzüge noch ohne Klimaanlage bestellt", schloss der VP-Verkehrssprecher.

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