Karl Wlaschek Bürger der Stadt Wien

Wien (OTS) - Karl Wlaschek wurde zum Bürger der Stadt Wien
ernannt. Die Bürgerurkunde überreichte Bürgermeister Dr. Michael Häupl dem charismatischen Unternehmer am Donnerstag, 13. Dezember, im Roten Salon des Wiener Rathauses. Häupl würdigte die Verdienste von Wlaschek, der eines der größten Handelsunternehmen Österreichs aufgebaut und wesentliche Impulse für die Wiener und Österreichische Wirtschaft gesetzt hat. Darüber hinaus hat sich Wlaschek auch immer wider für wohltätige Zwecke, für die Stadt und ihre Bürger engagiert. An der Feier im Roten Salon nahm auch Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner teil.****

Karl Wlaschek im Jahr 1917 in Wien geboren, studierte einige Semester Chemie an der Universität Wien, musste das Studium aber wegen des Militärdienstes abbrechen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er zuerst als Kapellmeister und Entertainer tätig, beschloss jedoch bald darauf, sich als Unternehmer selbständig zu machen und eröffnete 1953 sein erstes Geschäft unter dem Namen WKW, Warenhandel Karl Wlaschek.

In den nächsten Jahren folgten weitere Geschäfte, die ab 1962 unter dem Unternehmensnamen BILLA geführt wurden. Schrittweise begann Karl Wlaschek auf Selbstbedienung umzustellen und auch Frischfleisch zu verkaufen. 1969 gründete er den Betrieb Merkur und erwarb im Jahr 1977 die Unternehmungen Litega und Sport Klepp. 1981 wurde von ihm auch die damals größte und modernste Weinkellerei Österreichs gegründet. Weiters gehörten zum Wlaschek-Konzern die Unternehmungen Libro, Bipa, Mondo sowie die Parfumerielinie Up-to-date. Mit den Emma Otto Läden versuchte er ab 1988 die Nahversorgung für ältere Menschen wieder zu verbessern. 1994 brachte er den Konzern in die Karl Wlaschek Privatstiftung ein und verkaufte 1996 an die deutsche Rewe-Handelsgruppe, 1997 erfolgte die Übernahme der Libro AG durch ein Finanzkonsortium und 1998 wurde auch die von der Landesverlag Holding GesmbH übernommene Amadeus-Kette eingebracht.

Neben all den wirtschaftlichen Aspekten setzte und setzt sich Karl Wlaschek aber auch immer wieder für wohltätige Zwecke ein. So ermöglichte unter anderem eine großzügige Spende von ihm an das Allgemeine Krankenhaus Wien den Ankauf des ersten Operationsroboters, sowie den Umbau des Operationssaales des Hauses.

An sichtbaren Auszeichnungen erhielt Karl Wlaschek bereits 1989 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 1994 das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie 2003 die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold. (Schluss) gab

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