Hans-Czermak-Preise

Sonderpreis an Gertrude Fröhlich-Sandner

Wien (OTS) - Bereits zum achten mal vergibt der Verband Wiener Volksbildung den Hans-Czermak-Preis, um die Erinnerung an den Kinderarzt und Sozialpädiater Univ.-Prof. Dr. Hans Czermak, einen Vorkämpfer für eine humane und gewaltfreie Erziehung, wachzuhalten. Prämiert werden Projekte bzw. Arbeiten, die einen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für gewaltlose Erziehung leisten wollen. Der Sonderpreis wird für besondere Leistungen im Sinne eines Gesamtwerkes verliehen.

Die PreisträgerInnen

Eine siebenköpfige Jury mit VertreterInnen aus dem Verband Wiener Volksbildung, dem Österreichischen Kinderschutzbund, dem ORF und Wien Live, hat aus den Einsendungen folgende PreisträgerInnnen ermittelt:

o Sparte Volksbildung: Die Privatschule KreaMont aus St. Andrä- Wördern mit ihren Projekten für das Bildungsjahr 2006/7 o Sparte Bildende Kunst: Die Gym-Company des BG/BRG Gmunden für das Schülermusical "Shockheaded Struwwelpeter"

Durch einstimmigen Jurybeschluss wurde für den Sonderpreis für das Lebenswerk BM a. D. Gertrude Fröhlich-Sandner ausgewählt. Dieser Preis wird erstmals von der Zeitschrift Wien Live gesponsert.

Alle Preise sind mit jeweils 2.200 Euro dotiert. Die feierliche Verleihung findet am 1. Februar 2008 um 18.30 Uhr im RadioKulturhaus des ORF statt. Überreicht werden die Preise u. a. von Vizebürgermeisterin Grete Laska und StR. Dr. Michael Ludwig, Vorsitzender des Verbandes Wiener Volksbildung. Die Veranstaltung moderiert Rainer Rosenberg.

Mit dem Hans-Czermak-Preis soll die Erinnerung an den engagierten Kinderarzt, den am 12. Dezember 1989 verstorbenen Sozialpädiater Univ.-Prof. Dr. Hans Czermak, wachgehalten werden. Hans Czermak, 1913 geboren, übernahm im Jahre 1949 die Leitung der beiden Neugeborenenstationen an der Universitäts-Frauenklinik, war ab 1962 Primar am Gottfried-Preyerschen-Kinderspital und Leiter der dortigen Krankenpflegeschule. Er gilt als einer der international wesentlichen Verfechter der gewaltlosen Kindererziehung. Dr. Hans Czermak entwarf den Plan eines Mutter-Kind-Passes, mit dem die Säuglingssterblichkeit auch in Österreich auf ein europäisches Maß gesenkt werden konnte und trat vehement für das Stillen von Säuglingen ein. In seinem letzten Lebensjahrzehnt war Hans Czermak Vorkämpfer für eine humane, gewaltfreie Kindererziehung. Als Hans Czermak 1989 in Wien starb, war nicht zuletzt durch seine Arbeit die Lebenssituation der Kinder in diesem Bereich bahnbrechend verändert. (Schluss) vhs

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