Faymann: "Wenn du trinkst, dann fahre nicht" muss Botschaft sein

Sachliche und intensive Diskussion zum Thema Verkehrssicherheit

Wien (SK) - Erhöhte Strafen für Alkoholdelikte und Geschwindigkeitsübertretungen waren das Hauptthema des heutigen Ministerrats, informierte Infrastrukturminister Werner Faymann. Man habe sich innerhalb der Koalition konstruktiv und gemeinsam der Diskussion gewidmet, so der Regierungskoordinator. Einig sei man sich auch bei der Verlängerung der Führerscheinabnahme bei schwer alkoholisierten Lenkern. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse werden demnächst dem Parlament übergeben. ****

"Wir beteiligen uns sehr konstruktiv und gemeinsam an dieser Diskussion zur Verkehrssicherheit, weil wir glauben, dass Verkehrsicherheit herausgehalten werden soll aus der Parteipolitik", erklärte Minister Faymann. Es gehe um die Botschaft "Wenn du trinkst, dann fahre nicht". Auch bei Geschwindigkeitsübertretungen über 30 km/h sollen die Organstrafen erhöht werden. Außerdem werde diskutiert, ob bei der Abnahme des Führerscheins wegen schwerer Alkoholisierung die Lenkerberechtigung von der Polizei länger eingezogen werden soll als bisher. Aber auch bei der leichten Überschreitung der 0,5 Promille-Grenze wird es in Zukunft voraussichtlich höhere Geldstrafen und mehr Nachschulungen geben. "Es ist eine sachliche, kontroversielle und intensive Diskussion, die aber insgesamt auf dem richtigen Weg ist", betonte Verkehrsminister Faymann abschließend. (Schluss) gd

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