BM Schmied: "Gemeinsam Schritte für den österreichischen Film setzen!"

Wien (OTS) - "Die österreichische Filmwirtschaft und somit ein
Teil der Kulturlandschaft unserer Republik droht durch die neuesten Entwicklungen und vorgelegten Zahlen im ORF in ernsthafte strukturelle und inhaltliche Gefahr zu geraten", so Kulturministerin Claudia Schmied im Vorfeld der morgigen Sitzung des ORF-Stiftungsrates. "Nachdem der ORF angekündigt hat, die Mittel für die österreichische Produktion von Filmen, Serien und Dokumentationen weiter zu kürzen, sind eine beträchtliche Anzahl von Filmfirmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet und somit hunderte Arbeitsplätze bedroht", so Schmied.

"Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm dazu verpflichtet, die heimische Filmwirtschaft als einen wichtigen Bestandteil der kulturellen Vielfalt und künstlerischen Identität Österreichs zu sichern und hinsichtlich ihrer überregionalen Bedeutung zu unterstützen. Aus diesem Grund schlage ich Finanzminister Wilhelm Molterer vor, gemeinsam Schritte zur sofortigen Gegensteuerung zu setzen. Wir brauchen aufgrund dieser Entwicklung mehr Geld für den österreichischen Film bereits 2008. Eine Zweckwidmung jener Rundfunk- und Fernsehgebühren, die momentan in das Budget des Finanzministeriums fließen, für den österreichischen Film, wäre wünschenswert. Für welche konkreten Institutionen diese Mittel zum Einsatz kommen ist noch zu diskutieren, wichtig ist jedenfalls der Einsatz für den Film. Ich habe bereits einen Brief an den Finanzminister geschrieben und bin hoffnungsvoll, dass wir hier einen gemeinsamen Weg für den österreichischen Film beschreiten können", so Schmied abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Nikolaus Pelinka
Tel.: (++43-1) 53 120-5030

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MUK0001