Grüne Wien zu: PISA-Test: Wien mit wenig Aussagekraft

Jerusalem will seriöse Auswertung

Wien (OTS) - "Die heute veröffentlichten Bundesländer-Ergebnisse zur PISA-Studie haben wenig Aussagekraft", stellt die Schulsprecherin der Grünen Wien, Gemeinderätin Susanne Jerusalem fest. Auf der Basis dieser Zahlen wäre es jedenfalls nicht möglich, eine zielgerichtete Problemlösung vorzunehmen. "Ich hoffe, dass es von Seiten PISA-Austria noch zu einer brauchbaren Auswertung kommen wird, wiewohl derzeit nicht bekannt ist, ob die Wiener Stichprobe für eine Regionalauswertung hoch genug ist.

Jerusalem fordert eine seriöse, umfassende und aussagekräftige Auswertung der Wiener Ergebnisse, erst danach könne der Stadtschulrat für Wien ein Konzept vorlegen, das die Probleme angehe. "Ein Wien-Konzept muss gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern ausgearbeitet werden, der Stadtschulrat ist dazu alleine nicht in der Lage", so Jerusalem, in den Schulen kenne man die Problemlage durch täglichen Anschauungsunterricht einfach besser als am grünen Tisch. Besondere Probleme dürften die große Streuung in der AHS und der große Leistungsabstand zwischen den besten und den schwächsten Schülerinnen und Schülern zu sein. Auch diesbezüglich brauche man für Wien eine verbesserte Datenlage. "Insgesamt zeigen PIRLS und PISA, dass man genauso gut würfeln könnte, wer in die AHS kommt, das System ist nicht gerecht, die gebildeten Eltern setzen ihren Wunsch nach der AHS durch", das sei ein Beweis dafür, dass die gemeinsame Schule um vier Jahre verlängert werden sollte.

Jerusalem wiederholt einmal mehr die Forderung der Grünen nach einem kostenlosen Kindergarten, "die Kinder sollten ab drei Jahren einen Kindergarten besuchen", so Jerusalem.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, Mobil: 0664 22 17 262
presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0005