Ski alpin: Nyman: "Weiß, was man braucht, um in Gröden zu gewinnen"

Gesamt-Weltcup und kleine Kristallkugeln - die großen Ziele des Steven Nyman

Wien (OTS) - In der vergangenen Saison feierte Steven Nyman bei
der Abfahrt in Gröden seinen ersten Weltcup-Sieg. In dieser Saison ließ der US-Amerikaner mit seinem zweiten Platz in Beaver Creek bereits wieder aufhorchen. Im Interview spricht der 25-Jährige über Gröden, seinen Erfolg in Beaver Creek, wie er mit dem stärker werdenden Druck umgeht und welche großen Ziele er in seiner Karriere noch hat.

Steven, du bestreitest als Sieger des Vorjahres die Abfahrt in Gröden. Wie fühlst du dich dabei?

Ich spüre wie die Spannung in mir steigt. Ich bin noch nie als "Titelverteidiger" zu einem Rennen gefahren. Es ist eine völlig neue Situation für mich. Natürlich nehme ich von meiner Leistung in Beaver Creek etwas Schwung mit, aber jedes Rennen ist anders und es gibt verschiedene Ansätze. Glücklicherweise weiß ich, was man braucht, um in Gröden zu gewinnen.

Welche Beziehung hast du zu Gröden?

Gröden ist wie meine zweite Heimat. Wir sind schon seit Jahren im Hotel Alpino Plan untergebracht. Die Besitzer sind schon wie eine Familie für uns. Babs und Luis schauen immer gut auf uns und verköstigen uns mit der schnellsten Pasta der Welt.

Was sind deine Ziele in dieser Saison?

Mein Hauptziel in dieser Saison ist konstant zu fahren, aber das geht nur, wenn man gesund bleibt. Voriges Jahr hatte ich nach Gröden mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Heuer möchte ich in einer Disziplin den Weltcup gewinnen und dazu braucht man eben diese Kontinuität. Ich fühle mich jetzt gesund und ausgeglichen am Ski -vor allem in der Abfahrt. Warten wir einfach ab, was in Gröden passiert.

Du konntest mit deinem zweiten Platz in der Abfahrt von Beaver Creek in dieser Saison schon einen großen Erfolg feiern und bist nur knapp am Sieg vorbei gefahren.

Beaver Creek war ein Wahnsinn! Das Rennen stand immer oben auf meiner Liste und ich wollte dort immer eine gute Leistung bringen. Zwei Podestplätze in zwei Jahren lassen sich sehen.

Du warst in Beaver Creek schon im Training unter den Schnellsten. Hat das den Druck auf dich erhöht?

Ich konzentriere mich lediglich auf meine Performance und meine Einstellung zur Piste. "Birds of Prey" war heuer ein Rennen, bei dem einfach alles gepasst hat. Ich konnte sehen und spüren, was ich zu tun hatte, und ich habe es einfach gemacht. Vor dem Rennen hatte ich gemischte Gefühle. Nachdem ich im Training so gut gefahren war, stiegen dementsprechend die Erwartungen und ich musste damit zurechtkommen. Etliche Gedanken schlugen sich in meinem Kopf herum, aber ich musste sie unterdrücken und mich einfach auf meine persönliche Leistung konzentrieren.

Wie bist du mit diesen starken Gefühlen umgegangen?

Es war ein sehr schönes Erlebnis, solche Gefühle zu besiegen und das zu erreichen, was ich mir als Ziel gesetzt hatte. Das wird sogar eine noch größere Rolle in der Zukunft spielen, wenn ich eine kleine Kristallkugel holen möchte und Gesamtsieger im Weltcup sein will. Das war also für mich ein guter Lernschritt.

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