SCHEIBNER lehnt Erhöhung der Zuwandererquote für 2008 ab

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute BZÖ-Klubobmannstellvertreter Abg. Herbert Scheibner in der Sitzung des Hauptausschusses an der von SPÖ und ÖVP geplanten Erhöhung der Zuwandererquote für 2008. "Unter unserer Regierungsbeteiligung ist die Quote stetig gesunken und nun werden die quotenpflichtigen Niederlassungsbewilligungen von 6.500 im Jahr 2007 auf 8.050 im Jahr 2008 erhöht", führte Scheibner weiter aus.

"Den größten Anteil an Plätzen in der Quote erhält die Familienzusammenführung, für die nach 4.540 Plätzen 2007 im kommenden Jahr 4.755 Plätze zur Verfügung stehen. Die für unselbstständige Schlüsselkräfte vorgesehene Quote steigt auf 2.545 und liegt damit um 755 über dem Wert von 2007. Für die selbstständigen Schlüsselkräfte sind 190 Plätze vorgesehen. Das sind um 45 mehr als im Vorjahr. Für die selbstständigen Schlüsselkräfte sind 190 Plätze vorgesehen. Das sind um 45 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der "Privatiers" wird von 140 auf 165 aufgestockt. Gleich geblieben ist die Zahl von Drittstaatsangehörigen mit Daueraufenthaltstitel eines anderen EU-Staates mit 165. Die Quote für Drittstaatsangehörige, die ihren Aufenthaltstitel ändern wollen, wird von 90 auf 230 angehoben", erklärte Scheibner.

"Wir haben die Quote von 2000 bis 2007 auf 6.500 gesenkt und diese rot-schwarze Regierung hebt in nur einem Jahr die Zuwandererquote wieder auf sagenhafte 8.050. Dieses großzügige öffnen der Tore nach Österreich ist unverantwortlich und wird von uns massiv abgelehnt," schloß Scheibner.

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