• 11.12.2007, 13:10:46
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Navigationsgeräte im "Konsument"-Test: Besser, aber nicht perfekt

Prognose für Fahrzeiten zu optimistisch, preiswertere Geräte im Kommen.

Wien (OTS) - 170.000 Österreicher haben sich im Vorjahr für ein
mobiles Navigationsgerät entschieden, heuer sind bereits 246.000
Stück über den Ladentisch gewandert. Und für 2008 wird weiter mit
steigenden Verkaufszahlen gerechnet. Der Jänner-"Konsument" hat 14
mobile Wegweiser umfassend getestet und kommt zu durchweg positiven
Ergebnissen: Der Großteil der Geräte erzielt die Bewertung "gut", als
Testsieger geht "TomTom GO 720T" hervor. Und: Der Trend geht hin zu
preiswerteren, wenn auch nicht unbedingt günstigen Geräten.

Sämtliche Navigationsgeräte wurden hinsichtlich
Navigationsbetrieb, Handhabung, Vielseitigkeit und Ausstattung
getestet. Dabei wurde deutlich, dass vor allem bei der Handhabung im
Vergleich zum letzten Test im April bislang Versäumtes aufgeholt
wurde. Dennoch besteht Verbesserungsbedarf: So zeigt sich im
aktuellen Test, dass manche Geräte bei einem Kaltstart erhebliche
Zeit für die Standortbestimmung per Satellitensignal benötigen. Beim
"Sony NV-U92T" dauerte es geschlagene acht Minuten. Doch auch bei der
für die Berechnung benötigten Zeitdauer ergaben sich erhebliche
Unterschiede: Das "Blaupunkt TravelPilot Lucca 5.2" brauchte mehr als
sechs Minuten zur Berechnung einer langen Strecke, während "VDO
Dayton PN 3000" auf lediglich sechs Sekunden kam - allerdings schlug
dieses Gerät eine um hundert Kilometer längere Route als alle anderen
Systeme vor.

Im Großen und Ganzen waren die per Navigationsgerät gegebenen
Informationen aber durchaus brauchbar. Auffällig war allerdings, dass
die tatsächlichen Fahrzeiten länger ausfielen als die angegebenen
Berechnungen es vorsahen. Kein Navigationsgerät kalkulierte etwa
Tempo-30-Zonen oder verkehrsberuhigte Straßen mit ein. Darüber hinaus
berücksichtigte keines der Produkte im Benutzermodus "LKW" das
zulässige Gesamtgewicht auf Brücken oder maximale Durchfahrtshöhen.
Als überwiegend brauchbar erwies sich dagegen der Einsatz des TMC
(Traffic-Message-Channel), der bis auf "Falk E60 Europe" und "Garmin
nüvi 250W" von allen Geräten empfangen werden kann. Positiv war
zudem, dass im Unterschied zum letzten Test mittlerweile einige
Navigationsgeräte die Übertragung von auf PCs zusammengestellten
Routen beherrschen.

Erfreulich ist auch, dass mobile Navigationsgeräte nun tendenziell
preisgünstiger werden - das billigste Geräte im Test ist gar bereits
um 199 Euro erhältlich. "Bei der Kaufentscheidung ist aber dennoch
darauf zu achten, inwieweit Kartenmaterial inkludiert ist. Denn ein
Nachkauf kommt teuer", informiert "Konsument"-Experte Rudolf Heintzl.

Der Jänner-"Konsument" mit ausführlichen Informationen zum Test
erscheint am 19.12.2007. Wer sich bereits davor einen Überblick
verschaffen möchte, findet schon jetzt alle Ergebnisse online auf
www.konsument.at.

Rückfragehinweis:

Verein für Konsumenteninformation/
   Testmagazin "Konsument"
   Mag. Sabine Burghart
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256 
   Email: [email protected]
   www.konsument.at

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