• 10.12.2007, 11:11:26
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Landau: "Verbesserungen bei der Pflege nicht blockieren!"

Caritasdirektor plädiert unter anderem für höhere Förderungen

Wien (OTS) - Förderungen auch für Menschen in Pflegestufe 1 und 2,
wenn eine Demenzerkrankung nachgewiesen wird, Verzicht auf
Regressforderungen und generell höhere Förderungen - all diese
Vorschläge aus Niederösterreich sind aus Sicht von Caritasdirektor
Michael Landau deutliche Verbesserungen für pflegebedürftige
Menschen: "Dem sollte sich der Sozialminister nicht verschließen! Es
geht um einen Lebensabend in Würde!"

Landau erinnert in diesem Zusammenhang an das von der Caritas
vorgeschlagene Finanzierungsmodell eines Pflegelastenausgleichsfonds,
der aus Mitteln von Bund, Ländern, Gemeinden und
Sozialversicherungsträgern gespeist werden sollte. Es brauche ein
Gesamtkonzept mit Österreich weit einheitlichen Qualitäts-,
Versorgungs- und Finanzierungsstandards. "Alle Beteiligten sollten
sich dringend an einen Tisch setzen und diese Fragen abseits des
Parteien-Hickhack seriös diskutieren und nachhaltige Lösungen finden.
Das sind sie den Betroffenen - Pflegebedürftigen und ihren
Angehörigen - schuldig."

Bei den Betroffenen ortet Landau einen enormen Informationsbedarf:
"Viele Menschen sind verunsichert und wissen noch immer nicht wie sie
zu einer legalen Betreuung kommen." Der im Juli von der Caritas
gegründete Verein "Rundum Zuhause betreut" bietet Information,
Beratung und konkrete Unterstützung bei der Organisation einer
legalen 24-Stunden-Betreuung. Tel. 0810/24 25 80.

Rückfragehinweis:
Mag.a Doris Becker
Pressesprecherin Caritas der Erzdiözese Wien
Tel.: (++43-1) 87812 - 221 od. 0664/8482618
mailto:[email protected]
http://www.caritas-wien.at

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