BZÖ: ÖBB spielt BAWAG - die Fahrgäste zahlen die Zeche durch Preiserhöhung

Dolinschek fordert eine sofortige Prüfung der ÖBB durch den Rechnungshof

Wien 2007-12-06 (OTS) - "Bahn wirkt", so kommentiert BZÖ-Verkehrssprecher Sigisbert Dolinschek das heute bekannt gewordene Finanzdesaster bei den ÖBB. "Die hohen Herren im Vorstand spielen frei nach dem Muster BAWAG Aktienmonopoly mit dem Geld der Österreicherinnen und Österreicher und die Fahrgäste zahlen die Zeche durch die Preiserhöhung", kritisiert Dolinschek. Die Bundesbahnen erhöhen die Ticketpreise um 2,5 Prozent und die 433 Millionen Fahrgäste zahlen für Finanzspekulationen.

Für den BZÖ-Verkehrssprecher ist "jetzt die Katze aus dem Sack. Nicht Qualitätsverbesserungen sind der Grund für die Preiserhöhungen, die gerade die kleinen Pendler belasten, sondern Misswirtschaft und dubiose Spekulationsbereitschaft mit dem Geld Anderer". Dolinschek fordert eine sofortige Prüfung der ÖBB durch den Rechnungshof, um "schonungslose Aufklärung", zu erreichen. Besonders empört den BZÖ-Konsumentensprecher auch, dass die ÖBB beruhigt, dass die Verluste aus Rücklagen gedeckt sind. Wer deckt denn diese Rücklagen ab? Niemand außer den Steuerzahlern und den Fahrgästen! ÖBB hat agiert wie der ÖGB", so Dolinschek abschließend.

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