- 05.12.2007, 10:20:34
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GROSZ: SPÖ Bures kündigt jährliche Erhöhung der ORF Gebühren an!
Westenthaler deckt auf: Trotz Teuerungswelle 2008 10 Prozent Plus bei Zwangsgebühren
Wien 2007-12-05 (OTS) - "Empört zeigt sich BZÖ-Generalsekretär
Gerald Grosz über die von SPÖ-Ministerin Bures heute in der
Fragestunde des Nationalrates auf eine Frage von BZÖ-Chef Klubobmann
Peter Westenthaler angekündigte jährliche massive Erhöhung der
ORF-Gebühren. "Es ist ein Skandal der Sonderklasse, dass SPÖ, Grüne
und FPÖ trotz der massiven Teuerungswelle bei Lebensmitteln und
Energie jetzt auch über eine Erhöhung der ORF-Gebühren die Menschen
aussackeln wollen. Die Ankündigung von SPÖ-Medienministerin Bures die
Zwangsgebühren im Jahr 2008 um skandalöse 10 Prozent anzuheben ist
eine Verhöhnung aller Österreicherinnen und Österreicher. 10 Prozent
mehr an ORF Gebühren bei einer durchschnittlichen Pensionserhöhung
von mickrigen 2 Prozent zeigt, was der SPÖ die Menschen wert sind.
Das BZÖ wird hier massiven Protest einlegen", betonte Grosz.
Nach dem heutigen von der ORF-Geschäftsführung angekündigten Antrag
für eine Erhöhung der ORF-Gebühren sei die Katze endgültig aus dem
Sack. "Nicht die hoch bezahlten ORF-Bosse sondern die Konsumenten
müssen für die in Teilbereichen gescheiterte ORF-Reform die Zeche
zahlen. Anstatt endlich den öffentlichen Rundfunk von Grund auf zu
reformieren, beim System zu sparen und strukturelle Maßnahmen zu
setzen werden Millionen an Steuergeldern in das rot-schwarze
Verlautbarungsorgan ORF gepumpt", kritisierte Grosz.
Der BZÖ-Generalsekretär kündigte massiven Widerstand, sowohl
öffentlich als auch im Stiftungsrat, gegen dieses Raubrittertum an.
"Unter den aktuellen Voraussetzungen ist eine Erhöhung der
ORF-Gebühren undenkbar und eine Provokation der Sonderklasse", so
Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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