- 01.12.2007, 09:47:18
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Kaiser: "Kein uneingeschränktes Ja zur neuen EU-Fernsehrichtlinie!"
Untersagen von Werbung für Tabakprodukte und Medikamente ebenso wie Verbot von Kaufaufforderungen an Kinder ist zu begrüßen, nicht die teilweise Legalisierung von Product Placement
Klagenfurt (SP-KTN) - "Ein wesentliches Thema, nämlich die
EU-Fernsehrichtlinie, stand kürzlich auf der Tagesordnung des
Europäischen Parlaments", wies heute, Samstag, der Europasprecher der
SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, hin. Dass man sich dabei darauf
geeinigt habe, Werbung für Tabakprodukte und Medikamente vollkommen
zu untersagen sowie Kaufaufforderungen, die sich an Kinder richten,
zu verbieten, "ist ein erster Schritt in die richtige Richtung",
begrüße Kaiser diese Maßnahme. Denn vor allem Heranwachsende seien
sehr anfällig für Werbung, "was bei Jugendlichen vielfach direkt in
die Schuldenfalle führt", so Kaiser, der sich im Hinblick auf das
Werbeverbot auch eine Ausdehnung auf spezielle Kindernahrungsmittel
und Getränke wünscht.
Weniger erfreut zeigte sich Kaiser darüber, dass hinkünftig
Product Placement - die Platzierung von Produkten gegen Bezahlung -
in Filmen, Serien, Sport- und Unterhaltungsprogrammen erlaubt werden
soll. "Wenigstens Nachrichtensendungen und Dokumentationen bleiben
von dieser Regelung verschont", so der SP-Europasprecher, der sich
vehement dagegen ausspricht, dass FernsehzuschauerInnen permanent mit
Werbung überflutet werden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. Nikolaus Onitsch Pressesprecher der SPÖ-Kärnten 10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt Tel.: +43(0)463-577 88-76 Fax: +43(0)463-54 570 Mobil: +43(0)664-830 45 95 mailto:[email protected]
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