Kaiser: "Kein uneingeschränktes Ja zur neuen EU-Fernsehrichtlinie!"

Untersagen von Werbung für Tabakprodukte und Medikamente ebenso wie Verbot von Kaufaufforderungen an Kinder ist zu begrüßen, nicht die teilweise Legalisierung von Product Placement

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ein wesentliches Thema, nämlich die EU-Fernsehrichtlinie, stand kürzlich auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments", wies heute, Samstag, der Europasprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, hin. Dass man sich dabei darauf geeinigt habe, Werbung für Tabakprodukte und Medikamente vollkommen zu untersagen sowie Kaufaufforderungen, die sich an Kinder richten, zu verbieten, "ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", begrüße Kaiser diese Maßnahme. Denn vor allem Heranwachsende seien sehr anfällig für Werbung, "was bei Jugendlichen vielfach direkt in die Schuldenfalle führt", so Kaiser, der sich im Hinblick auf das Werbeverbot auch eine Ausdehnung auf spezielle Kindernahrungsmittel und Getränke wünscht.

Weniger erfreut zeigte sich Kaiser darüber, dass hinkünftig Product Placement - die Platzierung von Produkten gegen Bezahlung -in Filmen, Serien, Sport- und Unterhaltungsprogrammen erlaubt werden soll. "Wenigstens Nachrichtensendungen und Dokumentationen bleiben von dieser Regelung verschont", so der SP-Europasprecher, der sich vehement dagegen ausspricht, dass FernsehzuschauerInnen permanent mit Werbung überflutet werden.

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