- 28.11.2007, 13:16:31
- /
- OTS0223 OTW0223
STILLGELEGT. Industrieruinen im Osten: Ausstellung im Leopold Museum zeigt neue Fotografien von Christoph Lingg
Fotoausstellung über die monumentalen Ruinen der Industriearchitektur

Wien (OTS) - Das Leopold Museum zeigt ab 30. November 2007 den
Werkkomplex "Stillgelegt" des österreichischen Fotografen Christoph
Lingg.
Prof. Rudolf Leopold, Direktor des Leopold Museum und der
bedeutende Magnum-Fotograf Prof. Erich Lessing stellen in der
Ausstellung "Christoph Lingg. STILLGELEGT. Industrieruinen im Osten"
eine aktuelle Fotoserie Linggs vor, die sich dem Thema
"Industriearchitektur" widmet. Mehr als 80 groß- und kleinformatige
Bilder zeugen vom Kampf rostenden Stahls gegen die zersetzende Kraft
der Natur. Die Vorbereitungsarbeiten zur Ausstellung führten
Christoph Lingg in 14 Länder des Ostens. Asiatische Länder,
europäische Länder, Gebiete hinter der imaginären Grenze des
ehemaligen Eisernen Vorrangs: Albanien, Aserbaidschan, China,
Deutschland (Gebiet der ehemaligen DDR), Kasachstan, Kroatien,
Mongolei, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechien, Ukraine,
Ungarn. Das Ziel der Reisen Christoph Linggs: etwa 120
Industriebetriebe. Von August 2003 bis Dezember 2006 führte der
Fotograf seine Recherchen zu "STILLGELEGT" durch.Nicht die
überwältigenden Szenerien der aktiven Industrie sind es, die
Christoph Lingg unter die Lupe nimmt, sondern die dem Verfall preis
gegebenen Stätten der Industrie im Osten. Christoph Lingg wurde 1964
im Bregenzerwald geboren, lebt und arbeitet in Wien. Seine Ausbildung
erhielt Lingg 1985 - 1988 am International Center of Photography in
New York. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen Buch- und
Ausstellungsprojekte über kulturelle und soziale Themen. Leopold
Museum-Direktor Mag. Peter Weinhäupl begrüßt den neuerlichen
Fotoschwerpunkt im Leopold Museum: "Die Stärke der Sammlungen des
Leopold Museum liegt in Ihrer Vielfalt. Neben Gemälden und Grafiken
sind auch Skulpturen, Möbel etc. vertreten. Dem Medium Foto nähert
sich das Museum durch Sonderausstellungen". Peter Weinhäupl selbst
ist Retter eines alten Kohlebrechers in Wolfsegg (OÖ) und so mit der
Problematik rund um Verfall und Erhaltung historischer
Industriearchitektur bestens vertraut. "Christoph Lingg dokumentiert
und konserviert gleichermaßen.
Er weist auf den Niedergang der einst prächtigen Industriekomplexe
hin, ohne den Bauwerken Ihre Würde zu nehmen", so Peter Weinhäupl.
Begleitend zum Fototeil der Ausstellung ist ein Video zu sehen; die
Aufnahmen - begleitet von der Musik des Jazzmusikers Andreas
Schreiber - verstehen sich als Kontrast zu den Fotografien. Das Video
zeigt Erkundungen der in den Fotos dargestellten Industrieanlagen.
Sogenannte "Fundstücke", z.B.
Postkarten, Briefmarken, Zündholzschachteln, Geldscheine,
Propagandaposter, Werbeposter, Magazincover, Drucke u.a. ergänzen die
Ausstellung. Die Gegenstände wurden von Lingg im Zuge der Recherchen
zur Ausstellung "Stillgelegt" zusammen getragen.Die Ausstellung ist
bis 7. Jänner 2008 im Leopold Museum zu sehen.
Pressegespräch: Do 29.11.07, 11 Uhr (nur mit persönlicher Voranmeldung unter presse@leopoldmuseum.org) Eröffnung: Do 29.11.07, 19 Uhr (mit Einladung) Christoph Lingg STILLGELEGT Industrieruinen im Osten
30.11.2007 - 7.1.2008
täglich und Fei 10-18 Uhr Do 10-21
Leopold Museum
Museumsplatz 1, 1070 Wien
www.leopoldmuseum.org
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Klaus Pokorny Presse / Public Relations Leopold Museum-Privatstiftung MuseumsQuartier Museumsplatz 1, 1070 Wien Tel. 0043 1 525 70 - 1507 Fax 0043 1 525 70 - 1500 mailto:presse@leopoldmuseum.org mailto:klaus.pokorny@leopoldmuseum.org www.leopoldmuseum.org
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LPM