Jubiläumsjahr: 30 Jahre Vorarlberger Landeskonservatorium

LH Sausgruber und LSth. Wallner danken dem Lehrkörper und allen Mitarbeitern

Feldkirch (VLK) - Vor 30 Jahren fiel der Entschluss, im Gebäude
des früheren Jesuiten-Gymnasiums "Stella Matutina" das Vorarlberger Landeskonservatorium zu errichten. Unter Federführung des damaligen Landeshauptmanns Herbert Keßler erwarb das Land im Mai 1977 das Bauwerk samt Areal. Nach umfangreichen Umbauarbeiten konnte das Landeskonservatorium im Oktober desselben Jahres feierlich eröffnet werden. In einem Festakt würdigten heute, Dienstag, 27. November, Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Kulturreferent Landesstatthalter Markus Wallner die Leistungen des Hauses während der letzten 30 Jahre.

"Die Errichtung des Vorarlberger Landeskonservatoriums vor 30 Jahren hat die heimische Bildungslandschaft um ein wesentliches Element bereichert. Für diese weitsichtige Entscheidung ist den damals Verantwortlichen nachträglich zu danken", betonte Landesstatthalter Wallner. Vorarlbergs musikalische Entwicklung wurde vom Landeskonservatorium in Feldkirch maßgeblich geprägt, so Wallner weiter.

Gründung war Gebot der Stunde

Vor der Gründung des Landeskonservatoriums waren viele junge Menschen gezwungen, für eine qualifizierte Ausbildung zum Musiker oder zum Musikpädagogen das Land zu verlassen und nach Innsbruck, Salzburg, Graz oder Wien auszuweichen. Vorarlberg gingen auf diese Weise viele junge und begabte Musikerinnen und Musiker verloren. "Mit der Errichtung des Landeskonservatoriums wurde auf diesen Missstand reagiert und eine Ausbildungsmöglichkeit geschaffen, die sich im Laufe der Jahre einen ausgezeichneten Ruf auch über die Landesgrenzen hinaus erarbeitet hat", erklärte Wallner.

Internationalität und Offenheit

Wesentliche Markenzeichen des Landeskonservatoriums waren stets seine Offenheit und Internationalität. Daraus schöpfte das Haus jene Kreativität, für die es bekannt ist, so Wallner. Solche Eigenschaften kommen dem Konservatorium zugute, wenn es darum geht, auf die Entwicklungen in der europäischen Bildungslandschaft angemessen zu reagieren, erläutert Wallner weiter: "Dem Land ist es ein wichtiges Anliegen, das dichte Bildungsangebot im Musikbereich - wo das Konservatorium neben den zahlreichen Musikschulen und anderen Institutionen eine wichtige Rolle spielt - nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern noch weiter zu verbessern. Wir wollen auch in Zukunft, dass die Absolventinnen und Absolventen bestens ausgebildet gute Chancen erwarten."

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