- 27.11.2007, 17:54:22
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Jubiläumsjahr: 30 Jahre Vorarlberger Landeskonservatorium
LH Sausgruber und LSth. Wallner danken dem Lehrkörper und allen Mitarbeitern
Feldkirch (VLK) - Vor 30 Jahren fiel der Entschluss, im Gebäude
des früheren Jesuiten-Gymnasiums "Stella Matutina" das Vorarlberger
Landeskonservatorium zu errichten. Unter Federführung des damaligen
Landeshauptmanns Herbert Keßler erwarb das Land im Mai 1977 das
Bauwerk samt Areal. Nach umfangreichen Umbauarbeiten konnte das
Landeskonservatorium im Oktober desselben Jahres feierlich eröffnet
werden. In einem Festakt würdigten heute, Dienstag, 27. November,
Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Kulturreferent
Landesstatthalter Markus Wallner die Leistungen des Hauses während
der letzten 30 Jahre.
"Die Errichtung des Vorarlberger Landeskonservatoriums vor 30
Jahren hat die heimische Bildungslandschaft um ein wesentliches
Element bereichert. Für diese weitsichtige Entscheidung ist den
damals Verantwortlichen nachträglich zu danken", betonte
Landesstatthalter Wallner. Vorarlbergs musikalische Entwicklung wurde
vom Landeskonservatorium in Feldkirch maßgeblich geprägt, so Wallner
weiter.
Gründung war Gebot der Stunde
Vor der Gründung des Landeskonservatoriums waren viele junge
Menschen gezwungen, für eine qualifizierte Ausbildung zum Musiker
oder zum Musikpädagogen das Land zu verlassen und nach Innsbruck,
Salzburg, Graz oder Wien auszuweichen. Vorarlberg gingen auf diese
Weise viele junge und begabte Musikerinnen und Musiker verloren. "Mit
der Errichtung des Landeskonservatoriums wurde auf diesen Missstand
reagiert und eine Ausbildungsmöglichkeit geschaffen, die sich im
Laufe der Jahre einen ausgezeichneten Ruf auch über die Landesgrenzen
hinaus erarbeitet hat", erklärte Wallner.
Internationalität und Offenheit
Wesentliche Markenzeichen des Landeskonservatoriums waren stets
seine Offenheit und Internationalität. Daraus schöpfte das Haus jene
Kreativität, für die es bekannt ist, so Wallner. Solche Eigenschaften
kommen dem Konservatorium zugute, wenn es darum geht, auf die
Entwicklungen in der europäischen Bildungslandschaft angemessen zu
reagieren, erläutert Wallner weiter: "Dem Land ist es ein wichtiges
Anliegen, das dichte Bildungsangebot im Musikbereich - wo das
Konservatorium neben den zahlreichen Musikschulen und anderen
Institutionen eine wichtige Rolle spielt - nicht nur
aufrechtzuerhalten, sondern noch weiter zu verbessern. Wir wollen
auch in Zukunft, dass die Absolventinnen und Absolventen bestens
ausgebildet gute Chancen erwarten."
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20145 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
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