• 26.11.2007, 16:10:02
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  • OTS0233 OTW0233

Mitterlehner: Rekordhoch bei Invaliditätspensionen Besorgnis erregend

Sozialminister Buchinger muss Maßnahmen gegen Missbrauch setzen

Wien, 26. November 2007 (ÖVP-PK) „Das gegenwärtige Rekordhoch
bei Invaliditätspensionen ist Besorgnis erregend und sollte auch
Sozialminister Buchinger zum Nachdenken anregen“, sagt ÖVP-
Wirtschaftssprecher Dr. Reinhold Mitterlehner. Wenn man sich die
Tatsachen vor Augen hält, fällt auf, dass die Rahmenbedingungen
eigentlich gegen einen solch enormen Anstieg sprechen: Einerseits
ist die Zahl der Arbeitsunfälle rückläufig, andererseits ist unser
Gesundheitssystem eines der besten – wenn nicht das beste – der
Welt. Wie können die Invaliditätspensionen also unter diesen
Umständen einen Rekordwert erreichen?“, fragt sich Mitterlehner.
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Österreich liegt bei der Invaliditätsrate der älteren
Arbeitnehmer im internationalen Vergleich sehr hoch. Dadurch
wiederum ist auch unsere niedrige Erwerbsquote in dieser
Altersgruppe zu erklären. Im Regierungsprogramm ist daher
festgelegt, dass eine Neugestaltung der Invaliditätspensionen 2008
umzusetzen ist. „Wichtigstes Ziel muss es sein, Invalidität zu
vermeiden und damit die Erwerbsfähigkeit so lange wie möglich zu
erhalten. Rehabilitation statt Invalidität soll der zukünftige
Grundsatz sein“, sagt der ÖVP-Wirtschaftssprecher. Auch
Pensionsexperte Tomandl plädiert für eine Reform der
Invaliditätspensionen.

„Die Wirkung der Pensionssicherungsreform, die klar zum Ziel
hatte, Pensionen auch für künftige Generationen sicher zu stellen,
darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Daher muss die
jüngste Entwicklung nachdenklich machen und – viel wichtiger – zum
Anlass genommen werden, konsequente Maßnahmen zur Sicherstellung
unseres Pensionssystems und damit der langfristigen
Finanzierbarkeit der Pensionen zu setzen. Sozialminister Buchinger
ist aufgefordert, das Problem ernst zu nehmen und entsprechende
Schritte im Bereich der Invaliditätspensionen rasch zu setzen“, so
Mitterlehner abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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