BZÖ verlangt sofortige Offenlegung der Nebengehälter von EU-Parlamentariern

"EU-Brüssel" ist Synonym für keine Kontrolle, für Spesenrittertum, überhöhte Gehälter und Privilegien

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz fordert eine sofortige Offenlegung der Gehälter, der Spesenzuwendungen und der Nebentätigkeiten der österreichischen EU-Parlamentarier. "Es ist ja mehr als offensichtlich, dass sich gerade Österreichs EU-Parlamentarier in der Diskussion um die Nebenbeschäftigungen und Nebeneinkünfte auffallend bedeckt und zurückhalten. Was haben etwa FPÖ-Europaparlamentarier Mölzer oder sein ÖVP-Kollege Rack aus der Steiermark verbergen?", fragt sich Grosz.

"Einerseits verraten die EU-Abgeordneten Österreichs Interessen innerhalb der EU am laufenden Band, andererseits dürfte es sich gerade bei den EU-Parlamentariern um die tatsächlichen Spesenritter der Nation handeln. Saubere Politik heißt auch saubere Politiker. Österreichs EU-Parlamentarier sind daher aufgefordert, ihre Gehälter, ihre Spesenzuwendungen aber vor allem ihre Nebentätigkeiten offenzulegen und endlich für Transparenz zu sorgen", verlangt der BZÖ-Generalsekretär.

"Niemand kontrolliert den Arbeitseinsatz der rot-schwarz-grün-blauen Viererbande im europäischen Parlament. Die Österreicherinnen und Österreicher haben das Recht zu erfahren, was die hoch bezahlten österreichischen EU-Mandatare so alles nebenbei treiben Es ist hoch an der Zeit, dass im Brüsseler Privilegiensumpf endlich Transparenz geschaffen wird", so Grosz abschließend. (Schluss)

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