- 23.11.2007, 17:06:14
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ÖSTERREICH: Behörden kannten die Luca-Bilder
Krankenanstalten zeigten Kinderschutzgruppe die Fotos
Wien (OTS) - Über neue Fakten und schwere Vorwürfen in der Causa
Luca, jenes Buben, der im Alter von 17 Monaten an den Folgen von
Misshandlungen gestorben ist, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH
in ihrer morgigen (Samstag-) Ausgabe.
Luca wurde unter anderem in Mödling behandelt, wo Fotos von seinen
Verletzungen aufgenommen wurden. Diese Bilder haben die Behörden
gekannt, erklärt ein Sprecher der niederösterreichischen
Landesklinikenholding: "Die Fotos wurden den Kinderschutzgruppen in
Mödling und in Schwaz gezeigt. Die Kinderschutzgruppen sind das
Bindeglied zwischen Krankenhaus und Jugendwohlfahrt." Mitglieder
dieser Gruppen sind Psychologen und Sozialarbeiter.
Georg Zanger, Anwalt des leiblichen Vaters von Luca, Haaser, hat
diesen Sachverhalt umgehend in seine Anzeige aufgenommen: "Sowohl das
Jugendwohlfahrtsamt in Mödling als auch in Schwaz haben trotz
Kenntnis des geforderten Ausfolgeverbotes es unterlassen,
erforderliche Maßnahmen zu setzen und dadurch den Tod von Luca
mitverursacht.", zitiert ÖSTERREICH aus der Anzeige.
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