• 23.11.2007, 08:50:20
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Kogler: Gewalt gegen Frauen darf nicht im Dunkeln bleiben.

Am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt.

Klagenfurt (OTS) - "Gewalt gegen Frauen wird in überwiegendem Maße
von männlichen Verwandten, Freunden oder Bekannten ausgeübt. Laut
Schätzungen ist eine von fünf Frauen von innerfamiliärer Gewalt
betroffen.
Wir wollen ganz sprichwörtlich Licht in die dunklen Abgründe so
mancher Familie bringen. Wir verteilen kleine Kerzen und wir
informieren über Anlaufstellen im Falle der Gewalt: die Kärntner
Frauenhäuser und die Kärntner Interventionsstelle gegen familiäre
Gewalt", erklärt die Landesleiterin der Kärntner Frauenbewegung,
MMag. Barbara Kogler anlässlich einer Aktion am Internationalen Tag
gegen Gewalt an Frauen.

Noch immer wird der Gewalt an Frauen in Österreich zu wenig
Aufmerksamkeit geschenkt. Denn die Gewalt ist subtil und auch
kulturell verankert, aber nicht in einer gewissen sozialen Schicht
und nicht bei Anhängern einer bestimmten Religion. Häusliche Gewalt
kennt keine sozialen und staatlichen Grenzen - sie dient einzig und
allein zur Ausübung von Macht und Kontrolle über Frauen.
"Für die Opfer ist es nicht einfach, sich aus der familiären Gewalt
zu befreien. Deshalb ist es umso wichtiger, über die Anlaufstellen
immer wieder zu informieren. Und das machen wir heute und morgen in
allen Bezirksstädten Kärntens", schloss Kogler.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

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