Frauenberger und Gewaltschutzplattform hissen Fahne am Rathaus

Wanderausstellung "16 Tage gegen Gewalt" zu Opferschutz bis 10. Dezember im Rathaus

Wien (OTS) - Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und VertreterInnen der im Gewaltschutz aktiven Einrichtungen in Wien haben heute, Mittwoch, die "16 Tage gegen Gewalt"-Fahne am Wiener Rathaus gehisst. Damit leitet Wien die Aktion "16 Tage gegen Gewalt ein", im Rahmen derer zwischen 25. November und 10. Dezember weltweit Organisationen und Initiativen für die Anerkennung von Frauenrechten als Menschenrechte kämpfen. "Frauen sollen sich in dieser Stadt sicher fühlen. Das bedeutet die Sicherheit, ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen zu können, und Sicherheit im Sinne von Gewaltprävention und Gewaltschutz. Frauen in Wien haben die Sicherheit eines sehr dichten und tragfähigen Netzes im Gewaltschutz", betont Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.

Wanderausstellung im Opferschutz im Wiener Rathaus

Im Rahmen der Aktion "16 Tage gegen Gewalt" macht die Wanderausstellung "Meilensteine im Opferschutz" Station im Wiener Rathaus. Die Ausstellung, die aus Anlass 10 Jahre Gewaltschutzgesetz seit Mai in ganz Wien zu sehen war, spannt auf 34 Bildtafeln einen Bogen über wesentliche frauen- und gesellschaftspolitische Entwicklungen: Von der Frauenbewegung und ihren Auswirkungen auf den Opferschutz, über wesentliche Rechtsgrundlagen und gesetzliche Neuerungen bis hin zu Vorbildmodellen in der Akutversorgung von Gewaltopfern. Die Ausstellung ist bei freiem Einritt im Arkadenhof des Rathauses bis zum 10. Dezember zu besichtigen.

Gemeinderäte tragen White Ribbons als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Auch der heute stattfindende Gemeinderat setzt sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinander. Alle männlichen Abgeordneten sind dazu eingeladen, das White Ribbon als Zeichen ihrer solidarischen Haltung hinsichtlich dieser Problematik zu tragen." Es ist dies ein ganz entscheidendes Signal. Denn Gewalt gegen Frauen ist eine der am weitest verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Sie geht daher jeden an, bei weitem nicht nur Frauen. Im Gegenteil: Es braucht hier ein gemeinsames und solidarisches Handeln von Männern und Frauen", unterstreicht Frauenstadträtin Sandra Frauenberger abschließend. (Schluss) koi

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