BM Hahn überreicht Auszeichnungen an Paul Aiginger, Irmgard Bontinck, Helga Flicker, Ferdinand Kastanek, Gerhard Resch, Johannes Rudda und Anton Sadjak.

Wien (OTS) - Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Dr. Johannes Hahn, überreicht heute das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst sowie den Berufstitel "Professor/in" an Wissenschafter/innen und an im Dienste der Öffentlichkeit engagierte Persönlichkeiten.

Mit Univ.-Prof. Dr. Irmgard Bontinck wird die ehemalige Vizerektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit dem großen Silbernen Ehrenzeichen dekoriert, die sich in diesem Amt besonders für ihren Einsatz bei der Umstellung auf das Bologna-System ausgezeichnet hatte. Ihre Handschrift trägt aber auch sowohl die Einführung einer Gender-Professur, als auch jene des PhD-Studiums. Ehe sie in den Ruhestand ging war Dr. Bontinck lange Jahre Leiterin des Instituts für Musiksoziologie.

Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erhält Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Ferdinand Kastanek, Universitätsprofessor für Landeskulturelle Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und beinahe zehn Jahre Vorstand des Instituts für Hydraulik und Landeskulturelle Wasserwirtschaft. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen dabei in der Erforschung der Regulierung des Bodenwasserhaushalts ebenso wie in der Ausarbeitung eines numerischen Modells zur Simulation der Bodenwasserbewegung.

Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse erhält der ärztliche Leiter und Primarius der Internen Abteilung des St. Josef Krankenhauses in Wien, Prim. Univ.-Prof. Dr. Paul Aiginger. Nach seinem Studium in Wien machte Dr. Aiginger nicht nur die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, Nuklearmedizin, Hämato-Onkologie und für Geriatrie, sondern zeichnete sich auch durch sein gesundheitspolitisches Engagement aus. Seit 2004 ist er Mitglied des Kollegiums der Leitenden Ärzte in der Ärztekammer, wo er auch Weiterbildungsvorträge hält.

Univ.-Prof. Dr. Anton Sadjak, dem ebenfalls das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen wird, leitet als Wissenschafter am Institut für Pathophysiologie an der Medizinischen Universität Graz bereits seit 20 Jahren die Arbeitsgruppe für Experimentelle Pathophysiologie. Für seine Forschungstätigkeit wurde Dr. Sadjak bereits mehrfach ausgezeichnet. So errang er für die Erfindung einer implantierbaren Medikamentenpumpe 1985 die Goldmedaille bei der Weltausstellung der Erfinder-EXPO für Österreich.

Helga Flicker wirkt seit mehr als 20 Jahren erfolgreich als medizinisch-technische Analytikerin am Klinischen Institut für Neurologie der Medizinischen Universität Wien. Aufgrund ihrer sorgfältigen Arbeit und Kompetenz beteiligte sie sich bereits an mehreren Forschungsprojekten mit ihrem Arbeitsschwerpunkt "Infektiöse Erkrankungen des Nervensystems". Besonders hervorzuheben sind ihre Untersuchungen zur evidenzbasierten Dekontamination von Laborinstrumenten nach Kontakt mit prionenhältigen Gewebeproben, welche ihr international hohe Anerkennung einbrachten.

Mit Dr. Gerhard Resch wird ein Mediziner mit dem Berufstitel Professor ausgezeichnet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Schulmedizin mit der Homöopathie zu verbinden. Bereits während seines Studiums war der spätere Facharzt für Interne Medizin Mitbegründer des IMA (Internationales Medizinertreffen Admont), welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Ausbildung im Medizinstudium um Bereiche wie Akupunktur und Volksmedizin zu erweitern. Dr. Resch war auch Gründungsmitglied der Gesellschaft für Klassische Homöopathie.

Das Recht den Berufstitel Professor zu tragen, erhält auch Dr. Johannes Rudda, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er stets sein Wissen und seine Kompetenz der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Er war Referent in der Bundeswirtschaftskammer, Mitglied der Hauptversammlung der Pensionsversicherungsanstalten der Angestellten sowie der Pensionsreformkommission der Bundesregierung. Dies und die Arbeit im Bundesbehindertenbeirat führten ihn schließlich zu seiner heutigen Funktion als Vizepräsident in das Wiener Hilfswerk. Seit 2005 ist Dr. Rudda auch Präsident des Verbandes aller Körperbehinderten Österreichs.

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