- 21.11.2007, 12:36:55
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BM Hahn überreicht Auszeichnungen an Paul Aiginger, Irmgard Bontinck, Helga Flicker, Ferdinand Kastanek, Gerhard Resch, Johannes Rudda und Anton Sadjak.
Wien (OTS) - Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Dr.
Johannes Hahn, überreicht heute das Große Silberne Ehrenzeichen für
Verdienste um die Republik Österreich, das Österreichische Ehrenkreuz
für Wissenschaft und Kunst sowie den Berufstitel "Professor/in" an
Wissenschafter/innen und an im Dienste der Öffentlichkeit engagierte
Persönlichkeiten.
Mit Univ.-Prof. Dr. Irmgard Bontinck wird die ehemalige Vizerektorin
der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien mit dem
großen Silbernen Ehrenzeichen dekoriert, die sich in diesem Amt
besonders für ihren Einsatz bei der Umstellung auf das Bologna-System
ausgezeichnet hatte. Ihre Handschrift trägt aber auch sowohl die
Einführung einer Gender-Professur, als auch jene des PhD-Studiums.
Ehe sie in den Ruhestand ging war Dr. Bontinck lange Jahre Leiterin
des Instituts für Musiksoziologie.
Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik
Österreich erhält Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Ferdinand Kastanek,
Universitätsprofessor für Landeskulturelle Wasserwirtschaft an der
Universität für Bodenkultur in Wien und beinahe zehn Jahre Vorstand
des Instituts für Hydraulik und Landeskulturelle Wasserwirtschaft.
Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen dabei in der Erforschung der
Regulierung des Bodenwasserhaushalts ebenso wie in der Ausarbeitung
eines numerischen Modells zur Simulation der Bodenwasserbewegung.
Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
erhält der ärztliche Leiter und Primarius der Internen Abteilung des
St. Josef Krankenhauses in Wien, Prim. Univ.-Prof. Dr. Paul Aiginger.
Nach seinem Studium in Wien machte Dr. Aiginger nicht nur die
Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, Nuklearmedizin,
Hämato-Onkologie und für Geriatrie, sondern zeichnete sich auch durch
sein gesundheitspolitisches Engagement aus. Seit 2004 ist er Mitglied
des Kollegiums der Leitenden Ärzte in der Ärztekammer, wo er auch
Weiterbildungsvorträge hält.
Univ.-Prof. Dr. Anton Sadjak, dem ebenfalls das Österreichische
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen wird,
leitet als Wissenschafter am Institut für Pathophysiologie an der
Medizinischen Universität Graz bereits seit 20 Jahren die
Arbeitsgruppe für Experimentelle Pathophysiologie. Für seine
Forschungstätigkeit wurde Dr. Sadjak bereits mehrfach ausgezeichnet.
So errang er für die Erfindung einer implantierbaren
Medikamentenpumpe 1985 die Goldmedaille bei der Weltausstellung der
Erfinder-EXPO für Österreich.
Helga Flicker wirkt seit mehr als 20 Jahren erfolgreich als
medizinisch-technische Analytikerin am Klinischen Institut für
Neurologie der Medizinischen Universität Wien. Aufgrund ihrer
sorgfältigen Arbeit und Kompetenz beteiligte sie sich bereits an
mehreren Forschungsprojekten mit ihrem Arbeitsschwerpunkt "Infektiöse
Erkrankungen des Nervensystems". Besonders hervorzuheben sind ihre
Untersuchungen zur evidenzbasierten Dekontamination von
Laborinstrumenten nach Kontakt mit prionenhältigen Gewebeproben,
welche ihr international hohe Anerkennung einbrachten.
Mit Dr. Gerhard Resch wird ein Mediziner mit dem Berufstitel
Professor ausgezeichnet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die
Schulmedizin mit der Homöopathie zu verbinden. Bereits während seines
Studiums war der spätere Facharzt für Interne Medizin Mitbegründer
des IMA (Internationales Medizinertreffen Admont), welches sich zum
Ziel gesetzt hat, die Ausbildung im Medizinstudium um Bereiche wie
Akupunktur und Volksmedizin zu erweitern. Dr. Resch war auch
Gründungsmitglied der Gesellschaft für Klassische Homöopathie.
Das Recht den Berufstitel Professor zu tragen, erhält auch Dr.
Johannes Rudda, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er stets
sein Wissen und seine Kompetenz der Öffentlichkeit zur Verfügung
stellt. Er war Referent in der Bundeswirtschaftskammer, Mitglied der
Hauptversammlung der Pensionsversicherungsanstalten der Angestellten
sowie der Pensionsreformkommission der Bundesregierung. Dies und die
Arbeit im Bundesbehindertenbeirat führten ihn schließlich zu seiner
heutigen Funktion als Vizepräsident in das Wiener Hilfswerk. Seit
2005 ist Dr. Rudda auch Präsident des Verbandes aller
Körperbehinderten Österreichs.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit/Scheer
Tel.: 01/53 120/7219
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