• 19.11.2007, 12:17:08
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ASFINAG: Neue A 6 Nordost Autobahn feierlich eröffnet

22 Kilometer für mehr Sicherheit und Verkehrsberuhigung in den Ortskernen

Wien (OTS) - Mit einem Festakt in Anwesenheit politischer
Prominenz aus Österreich und der Slowakei wurde heute die A 6 Nordost
Autobahn feierlich eröffnet. Der Bau der rund 22 km langen "Spange A
4 - Kittsee" ist sowohl verkehrspolitisch als auch wirtschaftlich
über die Grenzen hinaus von Bedeutung.

JUDr. Róbert Fico, Ministerpräsident der slowakischen Republik:
"Ich bin sehr froh, dass dieses Autobahnprojekt fertig gestellt ist.
Damit ist ein Flaschenhals in der Verbindung zwischen Bratislava und
Wien, zwischen der Slowakei und Österreich, nunmehr nachhaltig
beseitigt. Darüber werden sich alle slowakische Fahrer, die nach
Österreich reisen, freuen. Diese Autobahnverbindung bringt aber auch
einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft zwischen den beiden Ländern
und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für eine weitere
wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region."

Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer: "Die Fertigstellung der neuen
Nordost Autobahn ist ein wichtiger Schritt in der verkehrsmäßigen
Erschließung der Ostregion. Im Zuge der EU-Erweiterung ist Wien in
das Zentrum Europas gerückt. Gut ausgebaute Infrastruktur fördert
nicht nur ein Zusammenwachsen der EU-Mitgliedstaaten, sondern ist
auch für die Konjunktur und die Schaffung von Arbeitsplätzen von
Bedeutung. Von dieser neuen Verkehrs-Lebensader im Herzen Europas
profitieren somit die Verkehrsteilnehmer ebenso wie der
Wirtschaftsstandort Österreich."

Für die beiden Verkehrsminister Ing. L’ubomir Vázny und Werner
Faymann ist die Inbetriebnahme der A 6 ein wesentlicher Beitrag zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit. "Die Fertigstellung der Nordost
Autobahn im Vollausbau auf höchstem technischen und baulichen Niveau
führt zu einer wesentlichen Steigerung der Verkehrssicherheit. Mit
ihrer Inbetriebnahme wird das untergeordnete Straßennetz in den
Gemeinden entlang der B 50 und der B 10 wesentlich entlastet. Fahren
beispielsweise auf der B 10 heute rund 8000 KfZ / 24 h so soll sich
dieser Wert bis 2020 auf rund 6700 reduzieren. Davon profitieren auch
die BewohnerInnen in den betroffenen Gemeinden, wo die Lärmbelastung
künftig um ca. fünf Dezibel bzw. minus 30 Prozent sinken wird."

Für die Bundesländer Niederösterreich und Burgenland bedeutet die
Errichtung der A 6 einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung des
ostösterreichischen Raumes.

Landeshauptmann Hans Niessl: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die
Centrope Region zu einer Wachstumsregion im Herzen Europas zu machen.
Eine Grundvoraussetzung dafür ist eine leistungsfähige
Verkehrsinfrastruktur. Zugleich ist der Ausbau dieser auch unter dem
Aspekt der Verkehrssicherheit sowie der Entlastung der Anrainer vom
zunehmenden Verkehrsaufkommen zu betrachten. Mit der Fertigstellung
der A 6 wird auch den Anforderungen ökologischer Verträglichkeit
bestmöglich Rechnung getragen. Es freut mich daher sehr, dass wir
nunmehr dieses gemeinsam von den Bundesländern Niederösterreich und
Burgenland forcierte Verkehrsprojekt realisiert haben."

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Die neue Europäische Perspektive
erfordert auch neue Verkehrslinien, sowohl bei uns zu Hause wie auch
zu unseren neuen Nachbarn. Die Spange Kittsee vereint beides. Und sie
ist ein weiterer Schritt, um die Qualität des Standortes durch eine
gut ausgebaute und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur zu steigern.
Dennoch legen wir bei all dem Fortschritt und dem gesteigerten
Bedürfnis nach Mobilität höchsten Wert auf die Sicherheit und
Lebensqualität der Bevölkerung."

Die rund 22 km lange A 6 Nordost Autobahn, auch "Spange A 4 -
Kittsee" genannt, verbindet die A 4 Ost Autobahn beim Knoten
Bruckneudorf mit dem österreichisch-slowakischen Grenzübergang
Kittsee. Sie umfasst als Großobjekte vier Anschlussstellen und 37
Brückenobjekte - die längste davon ist die Leithabrücke mit 410 m
Länge.

Für ASFINAG Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Alois Schedl ist die
Fertigstellung in nur drei Jahren Bauzeit in vielerlei Hinsicht eine
Punktlandung: "Durch eine ausgeklügelte Bauloseinteilung in insgesamt
14 Einzelabschnitte konnten wir zum einen das regionale Bau- und
Baunebengewerbe fördern. Es ist uns darüber hinaus aber auch
gelungen, die ursprünglich mit Euro 182 Mio. budgetierten Kosten für
die Errichtung der A 6 auf nunmehr netto Euro 146 Mio. zu reduzieren.
Die heutige Verkehrsfreigabe der Nordost Autobahn ist aber auch ein
Meilenstein für die Ostregion Österreichs sowohl volkswirtschaftlich
als auch verkehrspolitisch. So ist die A 6 ein weiteres Glied in der
Vernetzung des hochrangigen Europäischen Straßennetzes vor allem in
Richtung unserer östlichen Nachbarstaaten. Und auch hinsichtlich der
Sicherheit ist die Nordost Autobahn von großer Bedeutung. Sie wird
das untergeordnete Straßennetz, vor allem die B 10 und B 50,
wesentlich entlasten und damit zu einer Erhöhung der
Verkehrssicherheit beitragen."

Die zentrale Überwachung der A 6 erfolgt durch die
Überwachungszentrale Kaisermühlen, als weiterer Stützpunkt dient die
Autobahnmeisterei Parndorf. Die Verkehrsfreigabe erfolgt nach einem
letzten Sicherheitscheck am Dienstag, 20. November 2007, ab 7.30
morgens

Bauzeit: 2004 -2007
Kosten: netto Euro 146 Mio.

Rückfragehinweis:
Mag. Anita Oberholzer, ASFINAG Pressesprecherin,
Mobil: +43 (0) 664 60108-15933
Weitere Infos: www.asfinag.at

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