Weihnachtsgeschenke für die Kleinen - Worauf man beim Kauf achten sollte, Alternativen zu Barbie und Co. und wie reagiert man richtig, wenn Kinder Spielzeugwaffen geschenkt bekommen

Baierbrunn (OTS) - Alle Jahre wieder werden in diesen Tagen Wunschzettel geschrieben und dann geht es wieder los: der große Geschenkekauf für unsere Kinder, Neffen, Nichten, Enkel. Spielzeug in jeder Form und Farbe stehen meist ganz oben auf der Liste. In letzter Zeit hat aber gerade Spielzeug durch Rückrufaktionen für Schlagzeilen gesorgt. Die Redaktion von "Baby und Familie" hat die wichtigsten Tipps zusammengetragen. Chefredakteurin Stefanie Becker erklärt, worauf man beim Spielzeugkauf achten sollte:

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Ja, zum Beispiel, dass die Kuscheltiere aus Naturfasern sind. Die können gewaschen werden und das sollte man auch tun, am besten bevor das Kind das Geschenk bekommt. Die Finger lässt man am besten auch von stark chemisch riechenden Produkten. Die enthalten nämlich oft gesundheitsgefährdende Stoffe. Holzspielzeug ist in der Regel unproblematischer als Kunststoffprodukte.

Auch wenn man qualitativ sehr gutes Spielzeug kauft, so hat man doch oft das Gefühl, dass es nicht unbedingt das Richtige ist, da Kinder zu Weihnachten mit Geschenken oft überhäuft werden. Aber es gibt auch Alternativen zu Barbie und Co:

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Man kann zum Beispiel Zeit schenken. Das kommt bei Kindern immer gut an, etwa ein Gutschein für den Besuch im Zoo oder im Kindertheater. Man kann auch ein konkretes Geschenk mit Zeit koppeln. Also, wenn man zum Beispiel einen Badeanzug schenkt, dann gibt es den Tag im Schwimmbad dazu oder zum Gesellschaftsspiel den Spielenachmittag.

Und dann gibt es noch die Geschenke, die viele Eltern grundsätzlich ablehnen, wie zum Beispiel Spielzeugpistolen und die doch immer wieder auf dem Gabentisch landen, weil Verwandte oder Freunde sie schenken:

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Ja, der beste Weg ist natürlich, vorher mit den Verwandten und Freunden zu sprechen und seinen Standpunkt klarzumachen. Wenn trotzdem die Spielzeugpistole geschenkt wird, dann sollte man sie dem Kind nicht wegnehmen, denn schließlich macht eine Waffe allein kein Kind aggressiv. Dem Kind kann man aber durchaus erklären, warum man eigentlich keine Waffen mag, nämlich, dass Waffen eigentlich immer mit Gewalt und Streit zu tun haben.

Und da die Kleinen zu Weihnachten oft so viel bekommen, dass sie ganz überfordert sind, sollte man das Spielzeug, mit dem im Moment nicht gespielt wird, aus dem Gesichtsfeld räumen, rät "Baby und Familie".

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Originaltext: Wort und Bild - Baby und Familie

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