Fuhrmann: Fair P(l)ay für die Jugend

Sind dem Bundeskanzler alle Generationen gleich viel wert?

Wien (OTS) - "Generationengerechtigkeit bedeutet, dass Jung und
Alt gleichermaßen vom Staat unterstützt werden. Aufgrund der guten Wirtschaftslage ist es möglich, sozial Schwache verstärkt zu unterstützen. Im Sinne eines 'Fair P(l)ays' für alle Generationen sollte daher nun rasch auch etwas für junge Menschen getan werden", so die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann.

"Herr Bundeskanzler, sind Ihnen alle Generationen gleich viel wert?", fragt Fuhrmann und fordert die Bundesregierung auf, dass nun auch rasch junge Menschen verstärkt finanziell unterstützt werden. Fuhrmann sieht darin eine Bewährungsprobe: "Geht es dem Bundeskanzler nur um 'Wahlzuckerl' und um Maximierung der Wählerstimmen oder geht es ihm tatsächlich um eine ehrliche und faire Sozialpolitik?"

Fuhrmann betont, dass auch junge Menschen von Teuerungen betroffen seien: "Außerdem haben gerade junge Menschen in jener Lebensphase, in der existenzsichernde Investitionen zu tätigen sind (z.B. Ausbildung, Familiengründung, Wohnraumbeschaffung), oft zu wenig Geld, während das Einkommen in älteren Lebensphasen am höchsten ist, wo jedoch in deutlich geringerem Ausmaß derartige Investitionen zu tätigen sind." Daher fordern die Jungabgeordneten der ÖVP:

  • Mehr Geld beim Einstieg in das Berufsleben
  • Mindestens Euro 500,- pro Monat im 1. Lehrjahr
  • Billiger Eintritt in Kinos und Museen wie bei Senioren
  • Auszahlung der Familienbeihilfe direkt an das Kind und nicht die Eltern (ab dem 18. Lebensjahr)
  • Letztes Kindergartenjahr gratis

Völliges Unverständnis äußert Fuhrmann gegenüber anderen Jungpolitiker, die sich bis dato noch nicht zu Wort gemeldet haben:
"Nachdem zahlreiche Experten eine gerechtigkeitspolitische Schieflage festgestellt haben, sollten sich die anderen Jugendorganisationen wenigstens jetzt für die Jugend einsetzen, wenn ihnen schon im Vorfeld dazu der Mut gefehlt hat Die Jugend hat eine starke Lobby verdient!" Fuhrmann appelliert weiters an die Jugendsprecher der anderen Parlamentsparteien parteipolitische Scheuklappe abzulegen und im Interesse der Jugend tätig zu werden. "Ich werde weiterhin eine Anwältin der Jugend sein und mich nicht einschüchtern oder sogar mundtot machen lassen", sagt Fuhrmann, wie sie das auch bereits in der Vergangenheit insbesondere im Vorfeld der Pensionsdebatte gezeigt hat.

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