• 16.11.2007, 11:28:10
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Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft: Mut "Wald ist mehrWert" zu leben

Staatspreisverleihung heute in Innsbruck - Waldwirtschaftsgemeinde Geschriebenstein erhält Sonderpreis für vorbildliche Kooperation

Wien (OTS) - "Mit dem mittlerweile 13. Staatspreis für
beispielhafte Waldwirtschaft werden heuer wieder besonders innovative
Projekte der Waldwirtschaft ausgezeichnet. Alle prämierten Projekte
zeigen, dass sowohl der Wald als auch die Region und letztlich der
Klimaschutz von einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung profitieren.
Die Staatspreisträger repräsentieren zwar nur einen Bruchteil der
österreichischen Waldbewirtschafter, sie zeigen aber stellvertretend
für alle die Innovationskraft und die Vielseitigkeit der
österreichischen Waldbauern", so Landwirtschafts- und Umweltminister
Josef Pröll heute anlässlich der diesjährigen Verleihung des
Staatspreises für beispielhafte Waldbewirtschaftung in Innsbruck.

Seit 1994 vergibt das Lebensministerium den "Staatspreis für
beispielhafte Waldwirtschaft" an hervorragend wirtschaftende
österreichische Waldbauern. Ziel dieser Aktion ist es, die
vielfältigen Möglichkeiten, aus dem Wald naturverträglichen
wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, aufzuzeigen. Das Selbstverständnis
der Waldbauern soll dadurch gestärkt und der Stellenwert der
bäuerlichen Waldwirtschaft erhöht werden. Staatspreiswürdig sind
besondere Projekte aus den Bereichen Waldbau und Waldnutzung,
Vermarktung von Holz und anderen Produkten sowie Anbieten und
Erweiterung von forstlichen Dienstleistungen

Die mit dem Staatspreis 2007 ausgezeichneten Projekte reichen von
einer betriebseigenen Hackschnitzelheizung über Intensivierung der
Waldnutzung bis hin zu Aufforstungsversuchen mit seltenen Baumarten.
Die meisten Jury-Punkte erhielt das Augustiner Chorherrenstift aus
Oberösterreich für den nach ökologischen Grundsätzen ausgerichtetem
Waldbau.

Die weiteren Preisträger sind Wilhelm Kupferschmidt vom Forstgut
Kupferschmidt aus dem Burgenland, Christiane Hörbiger von der
Ernsthof ForstverwaltungsGesmbH aus Niederösterreich, Karl und Maria
Beyer sowie Christian und Renate Hartl aus Oberösterreich, Josef und
Anneliese Eisl aus Salzburg, Klement und Johannes Knapp aus der
Steiermark, Josef Fahringer aus Tirol sowie die Agrargemeinschaft
Sonnenberger Wald aus Vorarlberg.

Zusätzlich zum herkömmlichen Staatspreis gibt es seit dem Jahr
2006 eine eigene Kategorie für erfolgreiche Kooperationen. Der
Kooperationspreis soll speziell Beispiele gelungener forstlicher
Gemeinschaften hervorheben, die im Idealfall auch Kooperationen mit
Betrieben außerhalb der Forstwirtschaft eingehen.

Der heurige Kooperationspreis geht an die Waldwirtschaftsgemeinde
Geschriebenstein aus dem Burgenland, die insgesamt eine Waldfläche
von 3.500 Hektar bewirtschaften. Eine der Besonderheiten der
Gemeinschaft liegt in der Unterstützung von Projekten, die zwar nur
Randbereiche der Forstwirtschaft betreffen, aber in Hinblick auf die
Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig sind. So unterstützt die
Gemeinschaft mit ihren 110 Mitgliedern zum Beispiel das Projekt
"Uferholz", das eine Verbesserung des Zustandes des Bewuchses entlang
der Gewässer zum Ziel hat.

"Das Motto der heurigen Woche des Waldes "Wald ist mehrWert"
spiegelt sehr gut die Einstellung der österreichischen Waldbauern
wider. Auch für sie steht der Mehrwert des Waldes im Vordergrund.
Gleichzeitig tragen sie mit einem großen Anteil zum Mehrwert des
Waldes bei. Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern für ihren
Mut, ihre Beharrlichkeit und den Kooperationswillen - und vor allem
für ihre Bereitschaft "Wald ist mehrWert" zu leben", so Pröll
abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

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