Blecha hält Kritik an Pensionserhöhung für schäbig

Pensionserhöhung leistbar, Bundesbeitrag zu Pensionen sinkt

Wien (SK) - Als "schäbig" bezeichnete der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, die Kritik an der Pensionserhöhung 2008. "Bei 11 Milliarden zusätzlicher Steuereinnahmen sollen angeblich 100 Millionen mehr für die Pensionisten nicht da sein?", wundert sich Blecha. ****

Unter großem Beifall argumentierte Blecha bei der Eröffnung der Wiener Seniorenmesse: "Diese Pensionserhöhung stellt sicher, dass die Pensionisten in einem unmittelbar bevorstehenden harten Winter nicht erfrieren müssen! Und es ist geradezu lächerlich und falsch, dass sich das reiche Österreich angesichts sprudelnder Steuereinnahmen, explodierender Unternehmensgewinne und sinkender Staatszuschüsse zu den Pensionen nicht eine kaufkraftsichernde Pensionserhöhung leisten könne!"

An die Adresse der "selbsternannten Pensionsexperten" richtete Blecha die Botschaft, "dass es nicht um Alt und Jung, sondern um Arm und Reich geht, wie das so treffend eine Vertreterin der Jugend, nämlich Laura Rudas, formulierte. Den Pensionsexperten fehlt das soziale Gewissen, denn die Preislawine für Energie, Lebensmittel, Wohnen und Gesundheit ist für die überwiegende Zahl der Pensionisten erdrückend!"

Blecha: "Offenbar trauern einige immer noch der abgewählten Zeit nach, in der Pensionen gekürzt wurden! Diese ist aber vorbei: Die Regierung Gusenbauer hat eine faire, soziale und gerechte Pensionserhöhung beschlossen!" (Schluss) wf/mp

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