FCG/GPA-DJP: Gute Kollektivvertragsabschlüsse beweisen: Branchenkollektivverträge sind wirtschaftlicher und sozialer Stabilitätsfaktor!

FCG/GPA-DJP stellt klar, dass innerbetriebliche Zusatzleistungen, nur neben Kollektivverträgen zu vereinbaren sind!

Wien (OTS) - Die sehr guten und umsichtigen Verhandlungsergebnisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass unser System der Branchenkollektivverträge auch für die Zukunft Sicherheit und Wohlstand gewährleistet. Die Kollektivvertragserhöhungen sichern für die einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht nur einen kontinuierlichen Anstieg der individuellen Wirtschaftsfähigkeit, sondern sie regeln auch wichtige Standards einer Branche, um Sozial-und Lohndumping zu verhindern. Die Möglichkeit günstigerer Regelungen auf betrieblicher Ebene war und ist immer gegeben - mit Betriebsrat und Betriebsvereinbarung ist vieles möglich, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch am Erfolg mitpartizipieren zu lassen.

"Wir haben noch keinen Dienstgeber daran gehindert mehr zu zahlen als der KV vorsieht. Noch nie haben wir eingegriffen, wenn Wirtschaftsbosse ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Gewinn der Firma, oder dem Unternehmen selbst, beteiligt haben. Doch einen Abtausch gegen eine nachhaltige Erhöhung der KV-Gehälter lehnen wir mit aller Vehemenz ab!", stellt der Bundesvorsitzende der FCG/GPA-DJP Walter Zwiauer klar, und wird dabei von seinen Kolleginnen und Kollegen im Präsidium wie folgt unterstützt: "Aus unserer Sicht sind diese nachhaltigen und gesicherten Einkommensentwicklungen mit ein Garant für eine positive Kaufkraftentwicklung, und somit ein nicht weg zu denkender Faktor für den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand in diesem Land!" Bezüglich der Diskussion um mehr Mitarbeiterbeteiligung stellt die Führung der FCG/GPA-DJP klar:" Nachhaltige Kollektivvertragserhöhungen müssen die "Butter aufs Brot" sein. Eine Gewinn- oder Mitarbeiterbeteiligung kann dann "der Honig aufs Butterbrot" sein!"

Die Verlagerung von Verhandlungen der Grundgehälter oder auch nur Teilen davon auf die betriebliche Ebene wird von der FCG/GPA-DJP auf das Schärfste abgelehnt. Das Präsidium der FCG/GPA-DJP ortet vor allem Schwierigkeiten auf betrieblicher Ebene. "Wenn wir uns ansehen, mit welchen Mitteln in vielen Unternehmen das Arbeitsverfassungsgesetz negiert wird, mit welchen Mitteln Unternehmer Betriebsratswahlen verhindern und mit welchen Mitteln Bosse die Mitarbeiter einschüchtern, ist erkennbar wie schwierig Interessensvertretung auf betrieblicher Ebene sein kann."
"Ich denke nur an KIK oder Schlecker. Ohne Branchenkollektivverträge würde es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr traurig aussehen! Denn die für sie so wichtige innerbetriebliche Interessensvertretung wird hier, so wie in vielen anderen namhaften Unternehmen vom Management nicht entsprechend eingerichtet, bzw. deren Errichtung sogar bekämpft", kritisiert Bundesgeschäftsführer Günther Trausznitz abschließend.
Für die FCG/GPA-DJP ist in diesem Zusammenhang die Einführung entsprechender Strafbestimmungen, also ein Arbeits-Straf-Recht, als Schutz vor Missachtung der entsprechenden Gesetze, eine wichtige Forderung im Bezug auf das kommende neue Arbeitsrecht.

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