- 14.11.2007, 07:27:00
- /
- OTS0020 OTW0020
Telekom Austria Group: Das Ergebnis für die ersten neun Monate 2007 hält dem herausfordernden Marktumfeld stand - TEIL 2
Wien (OTS) - Wien, 14. November, 2007 - Telekom Austria Group
(VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für
die ersten neun Monate 2007 und das 3. Quartal 2007 mit Ende 30.
September 2007.
Mobilkommunikation
Jahresvergleich
Mobilkommunikation in Mio. EUR 1-9 M 07 1-9 M 06 Veränd. in % Umsatzerlöse 2.238,9 2.172,0 3,1 % EBITDA 919,6 931,5 -1,3 % Betriebsergebnis 534,9 565,0 -5,3 %
Quartalsvergleich
Mobilkommunikation in Mio. EUR 3. Qu. 07 3. Qu. 06 Veränd. in % Umsatzerlöse 805,3 772,9 4,2 % EBITDA 339,0 351,7 -3,6 % Betriebsergebnis 205,0 230,0 -10,9 %
Jahresvergleich:
Die Umsatzerlöse im Segment Mobilkommunikation stiegen in den ersten
neun Monaten 2007 um 3,1 % auf 2.238,9 Mio. EUR. Dieses Wachstum
wurde von den internationalen Beteiligungen in Bulgarien, Kroatien
und Slowenien getrieben, die die niedrigeren Umsätze in Österreich
mehr als ausgleichen konnten.
Das EBITDA verringerte sich um 1,3 % auf 919,6 Mio. EUR, da die
Ergebnisse aus den bestehenden internationalen Gesellschaften die
Anlaufkosten in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien
in der Höhe von 34,8 Mio. EUR weitgehend kompensieren konnten.
Das Betriebsergebnis verringerte sich aufgrund von höheren operativen
Aufwendungen sowie höherer Abschreibungsaufwendungen als Folge
höherer Anlagenzugänge um 5,3 % auf 534,9 Mio. EUR.
Quartalsvergleich:
Das Wachstum in allen Gesellschaften im Segment Mobilkommunikation
führte zu einem signifikanten Anstieg der Kundenbasis per Ende
September 2007 um 14,8 % auf 11,2 Mio. Kunden (exklusive der Kunden,
die in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien gewonnen
werden konnten). Alle Beteiligungen haben zu diesem Wachstum
beigetragen.
Ein höherer Beitrag der internationalen Beteiligungen resultierte in
einem Anstieg der Umsatzerlöse um 4,2 % auf 805,3 Mio. EUR. Das
Wachstum wird unterstützt durch höhere Erlöse aus monatlichen
Grundendgelten in Folge einer höheren Vertragskundenbasis sowie
Erlöse aus Endgeräten. Das wachsende Datengeschäft hat ebenfalls zu
diesem Wachstum beigetragen.
Das EBITDA sank im 3. Qu. 07 um 3,6 % auf 339,0 Mio. EUR. Höhere
Beiträge aus Bulgarien, Kroatien und Slowenien konnten die
Anlaufkosten in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien
in Höhe von 18,1 Mio. EUR sowie das schwache EBITDA aus dem Heimmarkt
teilweise kompensieren.
Das Betriebsergebnis sank im 3. Qu. 07 aufgrund eines geringeren
EBITDA sowie höherer Abschreibungsaufwendungen um 10,9 % auf 205,0
Mio. EUR.
mobilkom austria
mobilkom austria konnte die Kundenbasis per Ende September 2007 im
Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,2 % auf 3,9 Mio. Kunden steigern.
Der Anstieg ist auf das Wachstum der Vertragskundenbasis von 21,1 %
zurückzuführen. Ein wesentlicher Teil dieses Anstieges ist dem
starken Verkauf von Datenkarten und USB-Modems zuzuschreiben.
Außerdem unterstützte die Gewinnung von Vertragskunden das Wachstum.
Trotz des kompetitiven Marktumfelds konnte mobilkom austria den
Marktanteil von 38,8 % im 3. Qu. 06 auf 40,3 % im 3. Qu. 07 erhöhen.
Die Penetrationsrate in Österreich stieg von 110,9 % per Ende 3. Qu.
06 auf 115,3 % per Ende 3. Qu. 07. Dies ist auf den Trend zu mehreren
SIM-Karten pro Kunden für Sprachdienstleistungen und mobilen
Datenkarten zurückzuführen.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) verringerte sich als
Folge niedrigerer Tarife und geringere Termininierungsentgelte trotz
erhöhten Verkehrsvolumen pro Kunde um 10,0 % auf 31,4 EUR. Die
durchschnittliche Nutzung pro Kunden erhöhte sich um 12,8 % und der
Daten-ARPU erhöhte sich um 26,9 % - beide Effekte konnten damit den
Rückgang des ARPU teilweise ausgleichen.
Mit Ende September 2007 verzeichnete mobilkom austria 250.000 mobile
Breitbandkunden sowie mehr als 1,6 Millionen Vodafone live! Kunden.
Dies zeugte von der starken Performance des Datengeschäftes der
mobilkom austria. Der Datenanteil am Anteil der Gesprächs- und
Datenpaketumsätze stieg von 21,3 % im 3. Qu. 06 auf 27,5 % im 3. Qu.
07.
Die Umsatzerlöse von mobilkom austria gingen um 2,1 % auf 426,7 Mio.
EUR im Vergleich zum 3. Qu. 06 zurück, da geringere Erlöse aus
Zusammenschaltungs- und Verbindungsentgelten teilweise von höheren
Erlösen aus monatlichen Grundentgelten kompensiert wurden.
Umsatzerlöse aus monatlichen Grundentgelten stiegen in Folge einer
größeren Vertragskundenbasis im Vergleich zur Vorjahresperiode. Eine
größere Kundenbasis, ein höheres Verkehrsvolumen sowie ein Wachstum
der Datenumsätze konnten die niedrigeren Verbindungsentgelte
teilweise kompensieren. Die Auswirkungen niedrigerer
Terminierungsentgelte wurden durch eine höhere Anzahl terminierter
Minuten teilweise ausgeglichen.
Das EBITDA sank im 3. Qu. 07 aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse um 5,1
% auf 155,5 Mio. EUR. Operative Aufwendungen blieben stabil; die
höheren Zusammenschaltungsentgelte aufgrund von mehr Minuten in
andere Netze wurden durch geringere Materialaufwendungen und bezogene
Dienstleistungen kompensiert.
Die Kosten für Kundengewinnung sind trotz der geringeren
durchschnittlichen Endgerät-Stützungen, aufgrund einer höheren Anzahl
von Bruttozugängen, gestiegen.
Das Betriebsergebnis verringerte sich, getrieben von niedrigeren
Umsatzerlösen bei stabilen operativen Aufwendungen und
Abschreibungsaufwendungen, um 8,8 % auf 92,7 Mio. EUR.
Mobiltel
Mobiltel hat die Kundenbasis per Ende September 2007 im Vergleich zum
Vorjahr um 19,3 % auf 4,8 Mio. erhöht. Im selben Zeitraum sank der
Marktanteil von Mobiltel von 54,0 % auf 50,3 %. Die
Mobilfunk-Penetration stieg als Folge mehrerer SIM-Karten pro Kunden
sowie einer hohen Anzahl von inaktiven SIM-Karten im Markt von 97,2 %
im Vorjahr auf 125,2 %.
Ein Anstieg der durchschnittlich verrechneten Minuten (MoU) pro
Kunden um 30,8 % konnte die geringeren Preise teilweise kompensieren.
Dies führte zu einem Rückgang des ARPU von 11,4 EUR im 3. Qu. 06 auf
10,4 EUR im 3. Qu. 07.
Unterstützt durch starkes Wachstum der Kundenbasis und höheres
Verkehrsvolumen konnte Mobiltel die Umsatzerlöse im 3. Qu. 07 im
Vergleich zum 3. Qu. 06 um 8,2 % auf 174,4 Mio. EUR erhöhen. Dieser
Anstieg ist das Ergebnis höherer Erlöse aus Verbindungsentgelten, die
wiederum auf höheres Verkehrsvolumen, höhere Datenumsätze sowie
höhere Erlöse aus Kunden-Roaming zurückzuführen sind; damit konnte
ein Zuwachs an gewährten Gesprächsrabatten ausgeglichen werden.
Das EBITDA stieg im Vergleich zum 3. Qu. 06 aufgrund höherer
Umsatzerlöse, die höhere Zusammenschaltungsentgelte in Folge
vermehrter Nutzung anderer Netze und internationaler Destinationen
sowie höhere Marketingaufwendungen ausgleichen konnten, um 4,3 % auf
101,4 Mio. EUR. Die Marketingaufwendungen stiegen aufgrund höherer
Werbeaufwendungen sowie höherer Händlerprovisionen.
Das Betriebsergebnis von Mobiltel ist im 3. Qu. 07 im Vergleich zum
3. Qu. 06 aufgrund höherer Abschreibungsaufwendungen in Folge höherer
Anlagenzugänge um 0,5 % auf 62,8 Mio. EUR leicht gesunken.
Vipnet
Vipnet steigerte die Kundenbasis um 15,0 % auf 2,1 Mio. Kunden per
Ende September 2007. Die Anzahl der Vertragskunden wuchs um 43,4 % im
Jahresvergleich.
Der Marktanteil von Vipnet blieb stabil auf 43,2 % trotz des stark
kompetitiven Marktes. Per Ende September 2007 erreichte die
Mobilfunk-Penetration in Kroatien einen Stand von 108,9 % im
Vergleich zu 94,8 % im 3. Qu. 06.
Insbesondere niedrigere Preise im Geschäftskundensegment sowie
starkes Wachstum im Niedrigpreis-Wertkarten-Segment durch die
Diskontmarke tomato führten zu einem Rückgang des ARPU von 17,5 EUR
auf 16,3 EUR. Die verrechneten Gesprächsminuten (MoU) pro Kunden
stiegen um 7,7 % auf 93,8 Minuten und konnten einen geringeren ARPUs
zum Teil ausgleichen.
Vipnet konnte die Umsatzerlöse im 3. Qu. 07 durch höhere Erlöse aus
Grundentgelten und weniger gewährten Preisnachlässen um 14,0 % auf
165,7 Mio. EUR steigern. Die Erlöse aus Grundentgelten wuchsen
aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis. Die Erlöse aus Endgeräten
erhöhten sich als Ergebnis der Einführung der Homebox und der
Officebox. Dabei handelt es sich um Geräte mit integrierter SIM-Karte
und Anschlüssen für die traditionelle Festnetztelefonie, die auf die
Beschleunigung der Migration hin zur Mobilkommunikation abzielen. Des
Weiteren trugen höhere Erlöse aus Endgeräten zu diesem Anstieg bei.
Das EBITDA erhöhte sich im 3. Qu. 07 um 8,9 % auf 84,5 Mio. EUR. Die
höheren Umsatzerlöse konnten die höheren Materialaufwendungen und
Händlerprovisionen kompensieren.
Das Betriebsergebnis von Vipnet stieg im 3. Qu. 07 im Vergleich zur
Vorjahresperiode als Ergebnis höherer Umsatzerlöse, geringerer
operativer Aufwendungen und niedrigerer Abschreibungs-aufwendungen um
15,6 % auf 66,7 Mio. EUR.
Si.mobil
Si.mobil zeigte wieder eine exzellente Performance und erhöhte mit
Ende September 2007 die Kundenbasis auf 479.900 Kunden, was einem
Anstieg von 18,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die
Vertragskundenbasis konnte um 31,0 % gesteigert werden.
Aufgrund der positiven Resonanz auf die Marketingkampagnen stieg der
Marktanteil von Si.mobil von 24,4 % per Ende 3. Qu. 06 auf 26,7 % per
Ende 3. Qu. 07. Die Mobilfunk-Penetration erreichte in Slowenien per
Ende 3. Qu. 07 89,7 %, im Vergleich zu 84,1 % per Ende 3. Qu. 06.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) stieg um 10,7 % auf
24,9 EUR aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis sowie eines
Anstiegs der durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten (MoU) pro
Kunden um 21,5 % auf 120,9 Minuten und aufgrund von höherer
SMS-Nutzung.
Seit September 2007 bietet Si.mobil UMTS-Dienste an. Das Netz steht
25 % der slowenischen Bevölkerung zur Verfügung und ist vollständig
mit der HSDPA Technologie, die eine Bandbreite von bis zu 3,6 Mbit
pro Sekunde ermöglicht, aufgerüstet.
Der Anstieg der Erlöse aus Verbindungsentgelten führte zu einem
Wachstum der Umsatzerlöse im 3. Qu. 07 im Vergleich zum Vorjahr um
29,0 % auf 48,1 Mio. EUR. Die gestiegene Kundenbasis und ein
stärkerer ARPU führten zu höheren Erlösen aus Verbindungsentgelten.
Das EBITDA wuchs im 3. Qu. 07 aufgrund höherer Umsatzerlöse, die
höhere operative Aufwendungen kompensieren konnten, um 42,3 % auf
17,5 Mio. EUR.
Das Betriebsergebnis wuchs um 73,9 % von 6,9 Mio. EUR im 3. Qu. 06
auf 12,0 Mio. EUR im 3. Qu. 07.
Konsolidierter Nettoüberschuss
Jahresvergleich:
Der Nettozinsaufwand erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2007 im
Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund einer höheren
durchschnittlichen Nettoverschuldung um 12,6 % auf 98,4 Mio. EUR.
Eine höhere Aktionärsrückvergütung in Form von Dividendenzahlungen
und Aktienrückkaufen war der Grund der höheren durchschnittlichen
Nettoverschuldung.
Die Körperschaftsteueraufwendungen stiegen als Folge eines
Einmaleffekts aus der Auflösung einer latenten Steuerverbindlichkeit
im Jahr 2006, trotz geringerem steuerpflichtigen Einkommen um 5,0 %
auf 118,6 Mio. EUR. Der Effektivsteuersatz betrug für die ersten neun
Monate mit Ende 30. September 2007 20,8 % und für den gleichen
Zeitraum 2006 19,9 % (exklusive dem Einmaleffekt aus der Auflösung
einer latenten Steuerverbindlichkeit im Jahr 2006 in der Höhe von 8,7
Mio. EUR).
Der Nettoüberschuss sank aufgrund eines geringeren
Betriebsergebnisses und höherer Zinsaufwendungen um 9,4 % auf 451,5
Mio. EUR.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie fiel in den
ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 % auf 0,99 EUR.
Zu diesem Rückgang führte ein geringerer Nettoüberschuss, obwohl sich
als Folge eines verstärkten Aktienrückkaufs eine geringere Anzahl von
Aktien im Umlauf befinden.
Quartalsvergleich:
Der Nettozinsaufwand stieg im 3. Qu. 07 aufgrund einer höheren
durchschnittlichen Nettoverschuldung als Folge einer gestiegenen
Aktionärsvergütung in Form von Dividendenzahlung und Aktienrückkäufen
sowie eines höheren Zinsniveaus um 22,3 % auf 37,8 Mio. EUR.
Die Körperschaftsteueraufwendungen erhöhten sich von 38,5 Mio. EUR im
3. Qu. 06 um 19,7 % auf 46,1 Mio. EUR im 3. Qu. 07. Der
Effektivsteuersatz betrug im 3. Qu. 07 21,0 % und im 3. Qu. 06 18,6 %
exklusive des oben erwähnten Einmaleffektes.
Der Nettoüberschuss fiel im 3. Qu. 07 um 18,7 % auf 173,7 Mio. EUR.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie ging als Folge
eines gesunkenen Quartalsüberschusses trotz einer geringeren Anzahl
von Aktien im Umlauf aufgrund einer höheren Anzahl von
zurückgekauften eigenen Aktien um 13,6% auf 0,39 EUR zurück.
- Fortsetzung folgt -
Rückfragehinweis:
Elisabeth Mattes
Konzernsprecherin
Tel.: +43 664 331 2730
E-Mail: [email protected]
Peter Zydek
Bereichsleiter Investor Relations
Tel.: +43 (0) 59059 1-19000
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TEL






