• 13.11.2007, 09:05:20
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  • OTS0044 OTW0044

Erfolgreiche Integrationspolitik in den Gemeinden

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 19. November

Feldkirch (VLK) - Die Rolle von Städten und Gemeinden in der
Integration ist Thema einer gemeinsamen Veranstaltung von
"okay.zusammen leben" und den Initiativen "Kinder in die Mitte" sowie
"Familiengerechte Gemeinde" am Montag, 19. November im Pförtnerhaus
in Feldkirch. In Fachvorträgen, Diskussionen und Workshops geht es um
die Voraussetzungen und Wege für eine erfolgreiche
Integrationspolitik in den Gemeinden.

Auch Landesrat Erich Schwärzler und der stellvertretende
Gemeindeverbandspräsident Erwin Mohr werden dazu Stellung nehmen und
gemeinsam mit Fachleuten aus der Praxis diskutieren. "Viele
Vorarlberger Gemeinden und Städte sind seit Jahren
integrationspolitisch aktiv und haben wichtige Impulse für die
landesweite Integrationspolitik gesetzt", so Landesrat Schwärzler.

Die Gemeinden sind für die Gestaltung der Integration in
vielfacher Hinsicht von Bedeutung, z.B. als Träger von
Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen. Es ist in
den Städten und Gemeinden, wo Zugewanderte mit Institutionen des
neuen Landes in Kontakt treten, sei es auf dem Meldeamt oder in der
Säuglingsfürsorge. Und es ist die kommunale Ebene, die wichtige
Lernangebote wie Deutschkurse oder Elternbildung stellt - auch für
Zielgruppen, die niederschwellige Angebote brauchen, um sie nützen zu
können. Darüber hinaus bestehen auf lokaler Ebene viele Möglichkeiten
für den sozialen Kontakt: in Vereinen, bei Dorf- und Stadt- oder
Schulfesten, an Tagen der "offenen Moschee" u.v.m.

Ziel der Veranstaltung in Feldkirch ist es, den Stand der
kommunalen Integrationspolitik in Vorarlberg auszuloten und einen
Rahmen für den Austausch bewährter und neuer Praxismodelle zu
schaffen. Vortragende sind die Leiterin der Projektstelle
"okay.zusammen leben", Eva Grabherr, sowie Alexander Thamm von der
Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh. Inhalte von Workshops sind die
Themen "Strukturen der kommunalen Integrationspolitik", "Mehr
Chancengleichheit durch Bildung" sowie "Integrationsangebote für
Frauen".

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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