• 12.11.2007, 14:38:25
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ORF-Informationsdirektor Oberhauser weist Kritik von VP-Morak zurück

Wien (OTS) - ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser weist die
Kritik des ÖVP-Mediensprechers Franz Morak an der Einladungspolitik
des ORF zur gestrigen Sendung "im ZENTRUM" als weiteren
Einmischungsversuch von außen auf das Schärfste zurück.

"Grundüberlegung bei der Zusammenstellung der Gästeliste war, dass
die Entscheidung über die Abhaltung einer Volksabstimmung zum
EU-Reformvertrag im österreichischen Parlament zu fällen ist. Deshalb
war für uns klar, dass Vertreter aller fünf Parlamentsparteien an
dieser Gesprächsrunde teilnehmen sollten.
Wir sind davon ausgegangen, dass die beiden Regierungsparteien SPÖ
und ÖVP, die ja mit ihrer Mehrheit im Parlament diese Frage
entscheiden können, bei dieser Diskussion entweder durch ein
Regierungsmitglied oder durch ihre Klubobleute vertreten sind. Die
SPÖ hat dies akzeptiert.
Vonseiten der ÖVP haben wir Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel,
Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer, die Außenministerin Ursula Dr.
Plassnik und den Vorsitzenden der Perspektiven-Kommission, Minister
DI Josef Pröll, angefragt. Alle haben mit unterschiedlichen
Argumenten eine Teilnahme abgelehnt. Das haben wir respektiert.
Das Angebot der ÖVP, den EU-Abgeordneten Karas zu entsenden, haben
wir aus den genannten Gründen nicht akzeptiert, weil Herr Karas weder
Mitglied der österreichischen Regierung noch des Parlaments ist.
Der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider ist deshalb als
Vertreter des BZÖ eingeladen worden, weil er ja bereits im Vorfeld
angekündigt hatte, in Kärnten zu diesem Thema eine eigene
Volksabstimmung durchzuführen", schließt Oberhauser.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
(01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at

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