• 12.11.2007, 09:09:30
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  • OTS0032 OTW0032

Auch seelische Wunden müssen behandelt werden

Unterstützung der Krisenintervention aus dem Sozialfonds

Bregenz (VLK) - Die Arbeit der Krisenintervention und
Notfallseelsorge (KIT) wird auch im laufenden Jahr von Land und
Gemeinden aus dem Sozialfonds unterstützt, teilen Gesundheitsreferent
Landesstatthalter Markus Wallner und Soziallandesrätin Greti Schmid
mit. Das Kuratorium des Sozialfonds hat einen Beitrag von 60.000 Euro
genehmigt.

"KIT hat sich als wichtiges Glied in der Rettungskette etabliert.
Im Falle traumatisierender Ereignisse - z.B. nach schweren Unfällen
-ist die psychologische bzw. seelsorgliche Hilfeleistung eine
notwendige Ergänzung der ärztlichen Versorgung", betont Wallner. Im
Jahr 2006 war KIT 157 mal im Einsatz.

LR Schmid unterstreicht den unschätzbaren Wert dieser Arbeit:
"Nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch seelische Wunden
müssen behandelt werden. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur den
Opfern von Notfällen Betreuung angeboten wird, sondern auch den
Einsatzkräften, damit diese ihre oft schrecklichen Erlebnisse in
solchen Situationen verarbeiten können."

KIT wird in Vorarlberg von einer Arbeitsgemeinschaft verschiedener
Organisationen getragen: Caritas der Diözese Feldkirch, Rotes Kreuz,
Institut für Sozialdienste, Landesfeuerwehrverband,
Landespolizeikommando, Ärztekammer für Vorarlberg (Referat Notfall-
und Katastrophenmedizin), Vorarlberger Landesverband für
Psychotherapie, Bergrettung, Wasserrettung, Katholische und
Evangelische Kirche.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20137
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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