- 12.11.2007, 09:09:30
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Auch seelische Wunden müssen behandelt werden
Unterstützung der Krisenintervention aus dem Sozialfonds
Bregenz (VLK) - Die Arbeit der Krisenintervention und
Notfallseelsorge (KIT) wird auch im laufenden Jahr von Land und
Gemeinden aus dem Sozialfonds unterstützt, teilen Gesundheitsreferent
Landesstatthalter Markus Wallner und Soziallandesrätin Greti Schmid
mit. Das Kuratorium des Sozialfonds hat einen Beitrag von 60.000 Euro
genehmigt.
"KIT hat sich als wichtiges Glied in der Rettungskette etabliert.
Im Falle traumatisierender Ereignisse - z.B. nach schweren Unfällen
-ist die psychologische bzw. seelsorgliche Hilfeleistung eine
notwendige Ergänzung der ärztlichen Versorgung", betont Wallner. Im
Jahr 2006 war KIT 157 mal im Einsatz.
LR Schmid unterstreicht den unschätzbaren Wert dieser Arbeit:
"Nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch seelische Wunden
müssen behandelt werden. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur den
Opfern von Notfällen Betreuung angeboten wird, sondern auch den
Einsatzkräften, damit diese ihre oft schrecklichen Erlebnisse in
solchen Situationen verarbeiten können."
KIT wird in Vorarlberg von einer Arbeitsgemeinschaft verschiedener
Organisationen getragen: Caritas der Diözese Feldkirch, Rotes Kreuz,
Institut für Sozialdienste, Landesfeuerwehrverband,
Landespolizeikommando, Ärztekammer für Vorarlberg (Referat Notfall-
und Katastrophenmedizin), Vorarlberger Landesverband für
Psychotherapie, Bergrettung, Wasserrettung, Katholische und
Evangelische Kirche.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20137 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
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