GROSZ: Nowotny bestätigt SPÖ-Postenschacher bei Nationalbank

Wien 2007-11-10 (OTS) - "Der heutige Auftritt von BAWAG-PSK bald Ex-Generaldirektor Ewald Nowotny hat deutlich gezeigt, wie offen und unverfroren mittlerweile Spitzenpositionen in Österreich wieder durch Parteienfilz und Postenschacher vergeben werden", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer kurzen Reaktion auf das Journal zu Gast. Nowotny, der seit 1974 in Funktionärspositionen der SPÖ tätig ist, hat sich heute bereits so gebärdet, als ob seine Bestellung zum neuen Gouverneur der Nationalbank bereits fix ist. "Wozu es für den Posten noch eine Ausschreibung gibt, wenn SPÖ und ÖVP hier anscheinend schon einen billigen Kuhhandel abgeschlossen haben", fragt sich Grosz. "Das Ganze ist eine lächerliche Farce -eine Pseudo-Ausschreibung, mit einem vorher schon feststehendem Sieger - dem ehemaligen SPÖ Bezirksfunktionär, SPÖ Nationalratsabgeordneten, Vorstand der Fachgruppe Wirtschaft des Bundes Sozialdemokratischer Akademiker, Bundesparteivorstandmitglied der SPÖ Ewald Nowotny. Das ist SPÖ-ÖVP Parteibuchwirtschaft in Reinkultur und ein Zeichen dafür, dass sich die große Koalition nur beim Postenschacher einig ist", betont Grosz abschließend.

Nowotnys Leistungsbilanz bei der BAWAG sei der Verkauf der roten Hausbank an eine Heuschrecke, der Abbau von mindestens 400 Arbeitsplätzen und der Verkauf der Unternehmensbeteiligungen der Bank. "Ob angesichts dieser Bilanz Ewald Nowotny der Richtige ist, um den Privilegienstadl in der Nationalbank zu beseitigen, wage ich zu bezweifeln. So geht ein Mitarbeiter der Nationalbank pro Jahr im Durchschnitt mit dem fetten Betrag von 74.630 Euro nach nur 40 Dienstjahren ohne Abzüge in Pension gehen", so Grosz abschließend.

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