Pflege: HAUBNER: Buchinger-Bartenstein Pflegemurks schleunigst beenden

Experten bestätigen BZÖ-Kritik

Wien 2007-11-10 (OTS) - "Die vernichtende Kritik am Pflegegesetz
der Minister Buchinger und Bartenstein seitens anerkannter Experten bestätigt die von Anfang an strikt ablehnende Haltung des BZÖ. Tatsache ist, dass Buchinger es bis heute nicht geschafft hat, ein brauchbares und leistbares Konzept für die häusliche Betreuung von pflegebedürftigem Menschen zu entwickeln", so BZÖ-Sozialsprecherin NAbg. Ursula Haubner. Die ehemalige Sozialministerin fordert ein "sofortiges Ende für den Pflegeflop Marke Buchinger-Bartenstein. In der Pflege herrscht management by chaos des zuständigen SPÖ Ministers und die ÖVP sieht tatenlos zu", kritisiert Haubner. "Nicht nur das Gesetz, sondern auch der zuständige Minister ist ein echter sachpolitischer Schwachpunkt dieser Bundesregierung. Das BZÖ fordert endlich ein vernünftiges Gesamtkonzept für die Pflege, statt reiner Seifenblasen PR. Pflege muss leistbar sein und nicht wie die Buchinger-Bartenstein Einigung unfinanzierbare Hürden aufstellen", so Haubner.

Buchinger hat satte 571.899,41 Euro für Inserate betreffend die Legalisierung ausländischer Pflegekräfte ausgegeben. Bis heute gebe es jedoch lediglich weniger als 100 Anträge für die 24 Stunden Betreuung von pflegebedürftigen Menschen. "Wenn Buchinger den Pflegebedürftigen die rund 6.000 Euro pro Anmeldung direkt ausgezahlt hätte, anstatt für sinnlose Werbung zu verpulvern, wäre den Menschen sicher mehr geholfen gewesen", so Haubner. "Das BZÖ spricht sich auch strikt gegen eine Verlängerung der Pflege-Amnestie aus, da dies nur zur weiteren Verunsicherung von pflegebedürftigen Menschen führt", so die BZÖ-Sozialsprecherin.

Haubner fordert eine sofortige Erhöhung des Pflegegeldes um 10 Prozent, wie auch die die jährliche Valorisierung. Bisher will Buchinger nur die Pflegebedürftigen mit seiner 7.000 Euro-Grenze kalt enteignen. "Alt werden zu Hause und selbstbestimmt in Würde leben zu können ist mit dem derzeitigen Pflegeflop der Regierung einfach nicht möglich", so Haubner, die sich dafür ausspricht, mittels eines Lehrberufs Pflege mittelfristig der österreichischen Jugend weitere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0001