FP-Stark fordert Teilzeitlehre für junge Mütter

Bartenstein muss tätig werden

Wien, 09-10-2007 (fpd) - Derzeit gibt es leider keine gesetzliche Möglichkeit für eine Teilzeitlehre, auch wenn es der Lehrherr will, macht der Wiener FPÖ-Gemeinderat Rudolf Stark aufmerksam und kündigt einen Antrag in der nächsten Gemeinderatssitzung an. Vor allem junge Mütter und durch Krankheit gehandicapte Jugendliche würden davon profitieren.

Tausende junge Menschen sind aufgrund ihrer Lebensumstände heute nicht in der Lage, eine Lehre in der vorgeschriebenen Form zu absolvieren. Besonders betroffen sind junge Mütter und Jugendliche, die durch Krankheit nicht voll einsetzbar sind, so Stark.

Aber auch aus Sicht des Lehrherrn wäre eine Teilzeitlehre sinnvoll, wenn nicht genug Arbeit im Betrieb vorhanden ist. Das Gesetz sieht eine Teilzeitlehre nicht vor, in Ausnahmefällen wird sie aber im rechtsfreien Raum zugelassen. Dieser Zustand ist angesichts Tausender Fälle bedenklich, meint Stark.

Schließlich kann es nicht darauf ankommen, ob eine Vollzeitlehre in drei Jahren oder eine Teilzeitlehre in einem längeren Zeitraum absolviert wird. Insgesamt könnten durch Einführung dieser Form der Lehre Tausende weitere Lehrstellen geschaffen werden, erklärt Stark.

Der FPÖ-Antrag: Der Wiener Gemeinderat fordert den Bundesminister für "Arbeit und Wirtschaft" auf, umgehend in Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen die notwendigen Voraussetzungen für eine Teilzeitlehre zu schaffen und diese schnellstens rechtlich umzusetzen, um zahlreichen jungen Menschen eine berufliche Zukunft im Rahmen der Lehre zu ermöglichen. (Schluss)am

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