- 08.11.2007, 15:25:01
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Hochqualitative Weihnachtssterne aus heimischem Anbau erhältlich
300 österreichische Betriebe produzieren jährlich rund 3 Mio. Stück
Wien (OTS) - Neben dem Christbaum ist keine Pflanze so untrennbar
mit dem Advent verbunden wie der Weihnachtsstern. Dass das schmucke
Wolfsmilchgewächs ausgerechnet zu dieser Jahreszeit in allen
Geschäften zu finden ist, hat seinen Grund, denn im Gegensatz zu
anderen Blumen, die vorwiegend im Frühjahr und Sommer blühen, gewinnt
Euphorbia pulcherrima erst ab Anfang Oktober an Farbe, wenn die Tage
wieder kürzer werden. Weihnachtssterne sind in bester Qualität bei
den heimischen Gärtnern und Floristen erhältlich. So werden
hierzulande laut dem Blumenbüro Österreich jährlich etwa 3 Mio. Stück
von rund 300 Betrieben herangezogen, die bei der richtigen Pflege
viele Jahre lang Freude bereiten können.
Schönstes Wolfsmilchgewächs kam über Amerika nach Europa
Ursprünglich kommt der Weihnachtsstern aus Mittelamerika, wo der
milchige Pflanzensaft früher zu einem fiebersenkenden Medikament und
seine roten Hochblätter zu Textilfarbstoffen verarbeitet wurden. Im
subtropischen Klima wächst er zu einem stattlichen Strauch heran, der
bis zu vier Meter erreichen kann. 1828 wurde der US-amerikanische
Botschafter Joel Poinsett in Mexiko auf die Pflanze aufmerksam und
nahm sie in seine Heimat mit. Diesem Mann zu Ehren wird sie häufig
auch Poinsettie genannt. Ebenso im frühen 19. Jahrhundert entdeckte
der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt den Weihnachtsstern
und brachte ihn erstmals nach Europa mit, wo er 1833 von Botanikern
mit dem passenden Namen Euphorbia pulcherrima ("schönstes
Wolfsmilchgewächs") versehen und katalogisiert wurde. Vermarktet
wurde die Poinsettie erstmals als Schnittblume in Los Angeles -
beispielsweise auf dem Sunset- und Hollywood-Bouleward -, von wo sie
schließlich auch nach Europa gelangte. Dank Züchtungserfolgen ist sie
heute vor allem als pflegeleichte Topfpflanze bekannt.
Pyramidengestalt, Hochstämmchen und Miniformen erhältlich
Mittlerweile ist der Weihnachtsstern in zahlreichen Formen und
Farben erhältlich. Rund 80% der verkauften Exemplare haben klassisch
rote Hochblätter, die restlichen 20% reichen von orange, creme, pink,
apricot, gelb, rosa über blau angefärbt bis zu zweifärbig gemustert
oder gesprenkelt. Doch auch bei der Pflanzengestalt scheinen keine
Grenzen gesetzt und so sind die Poinsettien mittlerweile sogar in
Pyramidenform und als Hochstämmchen erhältlich. Besonders aktuell
sind heuer die Miniformen, die sich - beispielsweise in Kombination
mit goldenen Dekorationsobjekten oder Tannenzweigen - optimal als
Tischschmuck eignen. Doch auch als Schnittblume wird der
Weihnachtsstern wieder gerne eingesetzt. Damit die Wolfsmilch nicht
ausläuft, werden die Stile am besten kurz ins heiße Wasser
eingetaucht oder mittels Flamme versiegelt.
Gut vor Kälte schützen, Staunässe und Trockenheit vermeiden
Wer sich einen Weihnachtsstern zulegt, sollte vor allem darauf
achten, dass dieser nicht bei frostigen Temperaturen an der Zugluft
beispielsweise beim Geschäftseingang steht. Auch beim Transport ist
es wichtig, die wärmeliebende Pflanze vor allzu großer Kälte zu
schützen und gut einzupacken. Die eher unscheinbaren, gelben Blüten,
die sich in der Mitte der auffälligen, zumeist roten Hochblätter
befinden, sollten zudem noch frisch aussehen und nicht verwelkt sein.
Am wohlsten fühlt sich der Weihnachtsstern bei rund 20Grad C, wobei
starke Temperaturschwankungen ebenso zu vermeiden sind wie allzu
große Trockenheit und Staunässe.
Täglich ausreichende Dunkelheit leitet Blühphase ein
Verliert der Weihnachtsstern seine roten Blätter und Blüten, muss
er jedoch noch lange nicht weggeworfen werden. Es genügt laut
Blumenbüro Österreich, ihn im Frühjahr auf ca. 15 cm
zurückzuschneiden und ein wenig trockener zu halten. Im Sommer sollte
man ihn dann etwas stärker gießen und düngen. Werden die Tage
schließlich wieder kürzer und sind keine störenden Lichteinflüsse wie
Zimmerlampen oder Straßenlaternen vorhanden, beginnt der
Weihnachtsstern abermals zu blühen und rote Hochblätter auszubilden.
Nötigenfalls kann man die über zwölf Stunden unbedingte Dunkelheit
auch mit Hilfe eines Kübels oder einer ähnlichen Abdeckung -
beispielsweise täglich von 18.00 bis 8.00 Uhr - erzeugen. Mit der
richtigen Pflege kann somit jeder jahrelange Freude mit einem
Weihnachtsstern haben.
Nähere Informationen und Bilder stellt das Blumenbüro Österreich,
Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien, Telefonnummer +43/1/615 12 98, Fax
+43/1/615 12 99, E-Mail [email protected], gerne zur
Verfügung.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Blumenbüro Österreich
Laxenburgerstraße 367, 1230 Wien
Tel.: 01/615 12 98
Fax: 01/615 12 99
mailto: [email protected]
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