• 08.11.2007, 13:38:00
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Heinzl: Post verliert Kunden um Kunden - und Service für BürgerInnen nimmt ab

Schwarz-blau-orange Spätfolgen gefährden wieder Tausende Arbeitsplätze in Österreich - Post-General Wais agiert unmenschlich gegenüber Post-Beschäftigten

St. Pölten, (SPI) - Dramatische Entwicklungen bei der Post AG.
Immer mehr Großkunden springen ab und gefährden damit den
Geschäftserfolg - und damit den Weiterbestand Tausender Arbeitsplätze
des Unternehmens. Jüngste Beispiele sind nicht nur das Versandhaus
Quelle, sondern auch der der Neckermann-Konzern. Neckermann begründet
seinen Rückzug von der Post mit dramatischen Worten: "Die Post hat
das Service immer wieder zurückgeschraubt, die Postinfrastruktur
wurde dramatisch ausgedünnt. Es wurden mehr Postämter geschossen, als
öffentlich, und auch gegenüber uns, zugegeben. Auch bei der
Zustellung verschlechterte sich das Service", ist hier vom
Österreich-Vorstand von Neckermann, Bernd Kupfer, in offiziellen
Pressemitteilungen zu lesen. "Dank der vergangenen ÖVP-Regierung und
dem Schweigen von Pröll & Co. in Niederösterreich, wo rund 400
Postämter in den letzten Jahren geschlossen wurden, drohen nun der
Post massive Verluste - und noch vielen weiteren Postlern der Verlust
ihres Arbeitsplatzes. Das ganze Gesundbeten und Leugnen der
VPNÖ-Verantwortlichen hat nichts genützt - jetzt springen ihnen sogar
schon die Konzerne ab - und begründen es genau damit, wovor die SPÖ
jahrelang gewarnt hat. Der öffentliche Versorgungsauftrag der Post
wurden von Schüssel&Pröll&Co. verstümmelt - und das sind nun die
Folgen für alle Österreicherinnen und Österreicher - und nun sollen
auch noch die Beschäftigten dafür büßen", so der St. Pöltner
Nationalrat Anton Heinzl in einer Stellungnahme zur
"Geschäftsentwicklung" der Post-AG.****

"Hunderte Postämter in Niederösterreich wurden mit Duldung der VPNÖ
zugesperrt, Tausende Postbedienstete verloren ihren Job. Aber nicht
nur die Postämter wurden zugesperrt, sogar Tausende Briefkästen hat
man abmontiert. Nun bekommt das Bundesland, aber natürlich auch die
Republik Österreich für den Kürzungs- und Personalabbaukurs der
vergangenen ÖVP-Bundesregierung die Rechnung präsentiert. Schade ist
nur, dass es wieder die Postbediensteten büßen werden müssen - und
nicht jene, die diese Politik gemacht haben oder sie gedeckt haben.
Nicht nur Rücktritte in der Managementetage der Post, wie dies die
Personalvertretung fordert, sind notwendig. In diesem Zusammenhang
sind auch die Aussagen von Post-Generaldirektor Wais, der nach dem
bekannt werden des neuerlichen Verlustes von Großkunden, einen
weiteren Personalabbau angekündigt hat, mehr als beschämend. Das was
er selbst und die ÖVP ‚angestellt’ haben, sollen nun die Beschäftigen
büßen. Das ist eine bodenlose Frechheit! Wais sollte bei dem
angekündigten Personalabbau bei sich selbst beginnen - und nicht die
Post-Bediensteten für sein Versagen büßen lassen", fordert Heinzl.
"Auch so manche Politiker in Niederösterreich sollten sich für ihr
Stillschweigen und ihre Entscheidungen während der vergangenen Jahre
schämen - und die Konsequenzen ziehen", so Heinzl abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
SPÖ-St. Pölten
NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/36512

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