• 08.11.2007, 11:00:39
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Sima: "Kehrforce" als schnelle Eingreiftruppe der MA 48

"Aktion saubere Stadt": Service der Stadt wird weiter ausgebaut

Wien (OTS) - Rasch vor Ort, flexibel und durchschlagskräftig - das
ist die "Kehrforce", die im Rahmen der "Aktion saubere Stadt"
gegründete neue schnelle Eingreiftruppe bei der Straßenreinigung der
MA 48. Die Wiener Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima stellte die 26
MitarbeiterInnen starke 48er-Einheit am Donnerstag im
"Kehrforce"-Hauptquartier in Wien-Hernals vor. "Mit der 'Kehrforce'
weitet die Stadt ihr Service-Angebot in Sachen Sauberkeit ein
weiteres Mal aus, die neue Truppe kann rasch überall in Wien aktiv
werden und allfällige Sauberkeits-Missstände beseitigen", erläuterte
Sima. Im "Normalbetrieb" wird die "Kehrforce" bei
Schwerpunkt-Aktionen in jedem der 23 Wiener Bezirke aktiv.

Neben den herkömmlichen Aufgaben der Straßenreinigung kümmert
sich der mobile Einsatztrupp der MA 48 gezielt auch um mehr
Sauberkeit bei den Altstoffsammelinseln oder den Abtransport von
"herrenlosen" Einkaufswagerln.

"Wien zählt schon jetzt zu den saubersten Städten der Welt, was
erst jüngst durch eine internationale Studie bestätigt wurde. Ein
Beleg vor allem für die ausgezeichnete Arbeit der MA 48", erklärte
Umweltstadträtin Sima: "Neben diesem sehr guten internationalen
Zeugnis wissen wir auch, dass die Wienerinnen und Wiener mit der
Sauberkeit in der Stadt zufrieden sind. Das beweist, dass unsere
bereits in den vergangenen Jahren verstärkten Anstrengungen für die
Sauberkeit in der Stadt greifen. Die guten Werte dürfen aber kein
Ruhekissen sein, vielmehr gilt es den positiven Trend weiter zu
stärken." Auch in Wien sei ein Nachlassen der Disziplin festzustellen
gewesen, so Sima: "Hier gilt es, rechtzeitig gegen zu steuern. Im
Rahmen unseres umfassenden Maßnahmenpakets, der 'Aktion saubere
Stadt', investiert Wien daher zusätzliche 5 Millionen Euro in die
Sauberkeit. Ich bin sicher, dass wir damit unsere Spitzenstellung
nicht nur halten, sondern weiter ausbauen können. Die neue
'Kehrforce' ist dabei ein wichtiger Beitrag."

"Aktion saubere Stadt" voll im Laufen

Die von Ulli Sima initiierte "Aktion saubere Stadt" umfasst ein
breites Bündel von Maßnahmen für noch mehr Sauberkeit in Wien:

o Mehr Personal für die Straßenreinigung: Das Personal der         
  Straßenreinigung bei der MA 48 wird um 200 MitarbeiterInnen      
  aufgestockt. Das entspricht einer Steigerung um 20 Prozent.      
o 1.000 neue Mistkübel für Wien: Die MA 48 schafft zu ihren        
  bereits bestehenden 14.000 Mistkübeln noch einmal 1.000          
  zusätzliche Behälter an. Alle nun 15.000 Mistkübel werden mit    
  Applikationen in orange deutlich sichtbarer gemacht.             
o Mehr Hundesackerlautomaten: Das Angebot an Gratis-               
  Hundesackerlspendern hat sich auf Initiative von                 
  Umweltstadträtin Ulli Sima in Wien in den vergangenen Jahren     
  massiv gesteigert. Standen 2004 erst 25 Dispenser zur Verfügung, 
  stieg die Zahl von 312 (Ende 2005) auf 575 (Ende 2006). Jetzt    
  steht Wiens HundehalterInnen der Inhalt von insgesamt            
  1.450 Dispensern zur Verfügung - und das gratis!                 
o Die Problemstoffsammelstellen (PROSAs) kommen näher zu den       
  Wienerinnen und Wienern: Mit 53 PROSAs, davon 19 auf den Wiener  
  Mistplätzen, weist Wien ein sehr dichtes Netz für diese Art von  
  Abfällen auf. Dennoch gibt es auch hier, insbesondere bei den    
  Sammelcontainern abseits der Mistplätze und Märkte,              
  Verbesserungspotenzial. Im Rahmen der "Aktion saubere Stadt"     
  startete die MA 48 in den Bezirken Alsergrund und Donaustadt     
  einen Pilot-Versuch, mit dem die PROSAs näher zu den WienerInnen 
  kommen sollen. Dabei kommt eine mobile Sammelinsel per LKW zum   
  Einsatz, die an verschiedenen Standorten im Bezirk hält. Für die 
  Bevölkerung heißt das mehr Service und Bequemlichkeit, denn die  
  Wegzeiten zur PROSA werden kürzer.                               
o Weiters werden 150 neue Unterflur-Papierkörbe angeschafft, die   
  an Orten mit hoher Publikumsfrequenz zum Einsatz kommen. Mit     
  einem Fassungsvermögen von jeweils 600 Litern - 10 Mal mehr als  
  ein herkömmlicher Papierkorb - bieten sie ausreichend Platz für  
  Abfälle.                                                         
o Mit dem kürzlich im Wiener Landtag beschlossenen Wiener          
  Reinhaltegesetz wurde die Grundlage für die "WasteWatcher"       
  geschaffen: Diese Organe öffentlicher Aufsicht werden ab Februar 
  2008 die Sauberkeit im öffentlichen Raum kontrollieren. Bei      
  Verstößen, insbesondere beim illegalen Abstellen von Sperrmüll,  
  "vergessenen" Einkaufswagerln oder dem Liegenlassen von          
  Hundekot, können sie Abmahnungen aussprechen, Organmandate bis   
  zu einer Höhe von 36 Euro verhängen oder - bei schweren          
  Verstößen - auch Anzeige erstatten.

(Schluss) wög

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Karl Wögerer
Mediensprecher StR. Mag. Ulli Sima
Tel.: 4000/81 359
E-Mail: karl.woegerer@wien.gv.at

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