- 06.11.2007, 10:00:27
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Plank: "Hochwasserschutz braucht Solidarität"
Investitionen von 600 Millionen Euro geplant
St. Pölten (NLK) - Der Hochwasserschutz ist für das Land
Niederösterreich ein besonders aktuelles Thema. Der Grund dafür liegt
in der fortschreitenden Klimaänderung und in der starken Verbauung
der Bach- und Flussläufe. Daher werden in diesem Bereich in den
nächsten zehn Jahren 600 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln
direkt in den Hochwasserschutz fließen.
"Wichtig beim Hochwasserschutz ist die Solidarität. Oft müssen
Maßnahmen in einer Gemeinde gesetzt werden, die im vollen Ausmaß den
Nachbargemeinden zugute kommen. Daher stellt das Land
Niederösterreich Mittel zu Verfügung, um hier einen gewissen
Ausgleich zu schaffen und die gemeinsame Verantwortung zu fördern.
Auch ein staatenübergreifendes Denken ist wichtig, denn der
Hochwasserschutz hört nicht an der Grenze auf", betonte dazu
Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei einem Lokalaugenschein an der
Fischa in Wienerherberg.
Allein im südlichen Niederösterreich stehen für
Hochwasserschutzmaßnahmen bis 2016 rund 125 Millionen Euro zur
Verfügung, so Plank. Von diesen 125 Millionen werden 63 Millionen vom
Bund, 37 Millionen vom Land und 25 Millionen von den örtlichen
Interessenten aufgebracht. Das Geld steht für
Hochwasserschutzmaßnahmen u. a. an Donau, Mödling, Schwechat,
Triesting, Piesting, Fischa und Leitha zur Verfügung.
Weitere Informationen: Büro LR Plank, e-mail
[email protected], Telefon 02742/9005-12701.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
http://www.noe.gv.at/nlk
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