• 06.11.2007, 09:53:15
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Scholik: Die Stimmen der pädagogischen Vernunft haben sich durchgesetzt

"Schule nun sinnvoll weiterentwickeln" - "Rahmenbedingungen für alle Schüler/innen verbessern"

Wien (OTS) - Zufrieden reagiert Eva Scholik, Vorsitzende der
AHS-Gewerkschaft, auf die heutige Einigung bezüglich künftiger
Schulversuche. "Die Stimmen der pädagogischen Vernunft haben sich am
Ende durchgesetzt!" hält Scholik fest.

"Die Bewahrung des seit Jahrzehnten bewährten demokratischen
Mitbestimmungsrechtes der Schulpartner ist die Grundbedingung für
eine sinnvolle Weiterentwicklung unserer Schulen", so Scholik weiter.
Die von radikalen Reformern als Kahlschlag der AHS konzipierte und
von BM Schmied intendierte Versuchsdiktatur durch das BMUKK wird es
nun nicht geben. Vielmehr bleibt die Wahlfreiheit der Eltern und
Schüler/innen weiterhin bestehen.

Als weitere Positiva sieht Scholik, dass eine seriöse Evaluierung
geplant ist und die Erprobung verschiedenster Modelle möglich sein
wird.

"Unsere Schulen brauchen keine diffusen Experimente, sondern wohl
durchdachte Entwicklungsschritte, die auf einer breiten Zustimmung
der Betroffenen vor Ort basieren! Wir erwarten von der
Unterrichtsministerin, dass sie nun endlich konkrete Maßnahmen setzt,
um die Lernbedingungen für alle unsere Schüler/innen zu verbessern.
Die gesetzliche Fixierung der Klassenschülerhöchstzahl 25 und die
Adaptierung der Gruppengrößen wären die vordringlichsten ersten
Schritte", so Scholik abschließend.

Rückfragehinweis:
Mag. Christiane Bartoga
AHS-Gewerkschaft
mailto:[email protected]
Tel.: 01/405 61 48

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