Marek: Heute "Tag der Chancengleichheit" im Wiener Museumsquartier

Nur 17 Prozent der Österreicher/innen geben an, ihre eigenen Rechte im Diskriminierungsfall zu kennen

Wien, 05. November 2007 (ÖVP-PD) Staatssekretärin Christine Marek und ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon nahmen den heutigen Tag der „Chancengleichheit“ zum Anlass, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Laut einer Eurobarometerumfrage geben nur 17 Prozent der Österreicher/innen an, ihre eigenen Rechte im Diskriminierungsfall zu kennen, erklärt Marek. "Gesetze, Richtlinien sowie Rechte im Diskriminierungsfall sind nur wenig bekannt.“ Diese hätten jedoch nur dann ihre volle Wirkung, wenn sie von Menschen auch angewandt werden. Deshalb hat die EU-Kommission auch beschlossen, das Jahr 2007 als "Europäisches Jahr der Chancengleichheit" auszurufen. ****

Die Staatssekretärin wies in diesem Zusammenhang auch auf die kürzlich in Begutachtung geschickte Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz hin, die eine Ausweitung des Grundsatzes
der Gleichbehandlung von Frauen und Männern auf "den Zugang zu und die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen" behinhaltet. Marek stellt klar, dass damit ausschließlich nach Geschlecht differenzierende Preise bei Tarifen oder sonstigen Dienstleistungen verhindert werden sollen. Wenn jedoch unterschiedliche Preise sachlich gerechtfertigt werden können, sind diese selbstverständlich auch in Zukunft möglich. Keinesfalls werden -wie fälschlich behauptet - "Preise für Damen- und Herrenbedienung beim Friseur im Gleichbehandlungsgesetz geregelt". Auch wurden mit keinem Wort "gleiche Preise für Damen- und Herrenfrisuren" gefordert.

Um für die „Chancengleichheit“ im alltäglichen Leben mehr Bewusstsein zu schaffen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit - als koordinierende Stelle - dazu eine umfassende Werbekampagne zur Information und Sensibilisierung gestartet, die bereits im Laufen ist. Neben TV- und Hörfunkspots u.a. mit Michael Konsel und Eva Marold, einer Internetseite www.chancen-gleichheit.at www.chancen-gleichheit.at, einer Broschüre sowie einem Flyer findet heute der "Tag der Chancengleichheit" im Wiener Museumsquartier statt. Von 15.00 bis 19.00 Uhr können sich Interessierte bei Workshops und Info-Ständen im Gespräch mit Expert/innen aus NGO´s und Fachorganisationen zu Gleichstellung, Anti-Diskriminierung, Diversity und Chancengleichheit informieren.

Ab 19.00 Uhr wird zu einem "vielfältigen" Abend geladen: Unter der Moderation von Alexander Goebel stehen Interviews mit Menschen aus Wirtschaft, Politik und Fachorganisationen auf dem Programm.
Eva Maria Marold, Michael Konsel, Boris Bukowski, die Violinistin Lidia Baich, die Musikgruppe „Hard Worker“ sowie das „No Problem Orchestra“ werden mit musikalischen Einlagen und in Interviews für einen unterhaltsamen Abend sorgen. Eine Theatergruppe stellt zu Beginn in provokanter Form "Chancen(un)gleichheit" dar. Der Tag der Chancengleichheit ist öffentlich zugänglich und kostenlos. Weitere Informationen unter www.chancen-gleichheit.at

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