• 04.11.2007, 12:45:46
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Pensionen: HAUBNER: BZÖ beantragt 3 Prozent Pensionserhöhung

Wien 2007-11-04 (OTS) - Die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ
Sozialsprecherin Ursula Haubner forderte heute angesichts der
Ankündigung der Bundesregierung am Dienstag mit den Vertretern der
SPÖ- und ÖVP Pensionisten über eine Pensionserhöhung zu verhandeln,
eine echte Pensionserhöhung um 3 Prozent. "Dass der Sozialminister
eine allgemeine Lohnerhöhung von 4 Prozent fordert, aber die
Pensionisten mit 1,7 Prozent Erhöhung bei einer Inflation von 2,1
Prozent abspeisen will, ist skandalös und schändlich. Hier hat das
BZÖ ein anderes Modell erarbeitet und fordert eine Pensionserhöhung
von echten 3 Prozent".

Die Pensionisten müssen laut Haubner auch ihren gerechten Anteil an
der guten Konjunkturlage und am Aufschwung bekommen. "Das BZÖ
verlangt eine echte Lohnerhöhung von 3 Prozent", so Haubner. Die
zusätzlichen Kosten für eine dreiprozentige Erhöhung beziffert die
BZÖ-Sozialsprecherin mit rund 341 Millionen Euro, da ein Zehntel
Pensionsplus mit 26,25 Millionen Euro zu Buche schlägt. "Bei 2,1
Millionen Pensionistinnen und Pensionisten bedeutet diese
Pensionserhöhung ein Plus von durchschnittlich 163 Euro pro Jahr.
Damit wird nicht nur die Inflation ausgeglichen, sondern eine echte
gerechte Erhöhung gesichert", betont Haubner, die auf die
explodierenden Preise für Lebensmittel, Treibstoffe und Energie
verweist.

Auch für die Schwächsten, nämlich für die rund 240.000
Mindestpensionisten in Österreich, das sind 11,4 Prozent aller
Pensionsbezieher, müsse es eine wirkliche Hilfe geben. "Deshalb will
das BZÖ die Mindestpension auf 750 Euro anheben und wird dies auch im
Parlament beantragen", kündigt Haubner an, die darauf hinwies, dass
unter BZÖ-Regierung die Mindestpensionen von 550 Euro im Jahr 2.000
auf derzeit 726 massiv angehoben wurden. Eine Erhöhung der
Mindestpension auf 750 Euro würde in etwa Kosten von 80 Millionen
Euro verursachen, dies sei bei einem Mehr ans Steuereinnahmen von in
diesem Jahr bisher 3 Milliarden und prognostizierten 13 Milliarden
Euro bis 2010 absolut finanzierbar, rechnet Haubner vor. "Das
BZÖ-Pensionserhöhungspaket von insgesamt 420 Millionen Euro ist ein
deutliches Zeichen gegen die Benachteiligung der Pensionisten durch
SPÖ und ÖVP, gegen Armut und die Preislawine", so Haubner
abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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