- 03.11.2007, 09:07:18
- /
- OTS0014 OTW0014
Scholik: Schilcher möchte Evaluierung von Modellversuchen verhindern
Gesprächsverweigerung ist vollkommen unverständlich
Wien (OTS) - Mit völligem Unverständnis reagiert Eva Scholik,
Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft, auf die Aussagen von Bernd
Schilcher zum neuesten ÖVP-Vorschlag betreffend Modellversuche.
"Die Reaktion von Bernd Schilcher ist unverständlich. Wenn einem die
Sachargumente ausgehen, reagiert man aggressiv", hält Scholik fest.
Wenn Schilcher mit der "Entmachtung Schmieds" durch den
ÖVP-Vorschlag meine, dass die Ministerin nicht diktatorisch gegen den
Willen der Betroffenen die Gesamtschule einführen könne, so ist ihm
freilich Recht zu geben. "Das ist aber keine Entmachtung, sondern die
Bewahrung eines seit Jahrzehnten bewährten demokratischen
Mitbestimmungsrechtes der Schulpartner", so Scholik weiter.
Auf die Inhalte des ÖVP-Vorschlags geht Schilcher überhaupt nicht
ein. So werde u.a. gefordert:
- Beibehaltung des bisherigen Mitbestimmungsrechtes der Eltern,
Schüler/innen und Lehrer/innen
- verpflichtende Evaluierung der Modellversuche
- Vergleichsstandorte unter denselben Rahmenbedingungen
- Analyse der Folgekosten
"Wer sich davor fürchtet, kann von seinem Modell nicht besonders
überzeugt sein. Ich hoffe, dass BM Schmied nicht die
Gesprächsverweigerung betreibt, zu der ihr Schilcher rät", bleibt
Scholik optimistisch.
Es müsse endlich Schluss damit sein, dass ideologische
Scheuklappen die sinnvolle Weiterentwicklung unserer Schule
verhindern. "Wenn der 67-jährige Bernd Schilcher dafür nicht mehr die
nötige Flexibilität aufbringen kann, sollte er lieber im Ruhestand
von der Revolution des Schulsystems träumen und nicht die sinnvolle
Evolution desselben verhindern!" so Scholik abschließend.
Rückfragehinweis:
AHS-Gewerkschaft
Mag. Dr. Eckehard Quin
mailto:[email protected]
Tel.: 0650 2380 888
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB






