FP-Matiasek: Gewalt unter Jugendlichen ist weiter besorgniserregend

Prävention muss in die Integrationsarbeit eingebunden werden

Wien, 31-10-2007 (fpd) - Die Gewalt unter den Jugendlichen habe in Wien besorgniserregende Ausmaße angenommen, so die Wiener FP-Integrationssprecherin und stv Landesparteiobfrau, LAbg Veronika Matiasek, anlässlich des jüngsten Falls in Wien-Währing, wo eine Bande türkischstämmiger Jugendlicher auf Kinder losgegangen ist und ein 12-jähriger Bub spitalsreif geschlagen wurde.

"Leider ist soetwas kein Einzelfall", so Matiasek. Viele Übergriffe werden aus Angst und falscher Scham erst gar nicht zur Anzeige gebracht. Junge Türken seien ein ganz besonderes Problem, da sie meist nach einem Männerbild erzogen werden, das in Österreich längst keinen Platz mehr hat. Falsch verstandener Stolz und ein hierzulande längst überholtes Bild von "Mannesehre", die die Erziehung dieser Burschen prägen, sei die Grundlage für die gewalttätigen Auseinandersetzungen. Als langjährige Hernalser Mandatarin sei Matiasek immer wieder mit diesem Problem konfrontiert worden. Die Gürtelzone und die vielen Parks der Region wären seit Jahren immer wieder Schauplatz von Jugendgewalt, die von männlichen Jugendlichen aus dem Migrantenbereich ausgehe.

Die Einwanderer, ganz besonders jene aus kulturfremden Ländern mit einem anderen Welt- und Wertebild, müssen strikt an unsere Spielregeln herangeführt werden. Wien gehe hier den falschen Weg, da die Trennung der Mädchen in eigene Spielräume forciert und somit noch mehr Platz für die Dominanz der Burschen gemacht werde. Matiasek fordert Gewaltprävention in der Integrationsarbeit, die bereits im Kindergarten ansetzen muss. Das Weltbild vom "starken Mann" müsse endlich korrigiert werden, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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