- 31.10.2007, 11:17:26
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FP-Matiasek: Gewalt unter Jugendlichen ist weiter besorgniserregend
Prävention muss in die Integrationsarbeit eingebunden werden
Wien, 31-10-2007 (fpd) - Die Gewalt unter den Jugendlichen habe in
Wien besorgniserregende Ausmaße angenommen, so die Wiener
FP-Integrationssprecherin und stv Landesparteiobfrau, LAbg Veronika
Matiasek, anlässlich des jüngsten Falls in Wien-Währing, wo eine
Bande türkischstämmiger Jugendlicher auf Kinder losgegangen ist und
ein 12-jähriger Bub spitalsreif geschlagen wurde.
"Leider ist soetwas kein Einzelfall", so Matiasek. Viele Übergriffe
werden aus Angst und falscher Scham erst gar nicht zur Anzeige
gebracht. Junge Türken seien ein ganz besonderes Problem, da sie
meist nach einem Männerbild erzogen werden, das in Österreich längst
keinen Platz mehr hat. Falsch verstandener Stolz und ein hierzulande
längst überholtes Bild von "Mannesehre", die die Erziehung dieser
Burschen prägen, sei die Grundlage für die gewalttätigen
Auseinandersetzungen. Als langjährige Hernalser Mandatarin sei
Matiasek immer wieder mit diesem Problem konfrontiert worden. Die
Gürtelzone und die vielen Parks der Region wären seit Jahren immer
wieder Schauplatz von Jugendgewalt, die von männlichen Jugendlichen
aus dem Migrantenbereich ausgehe.
Die Einwanderer, ganz besonders jene aus kulturfremden Ländern mit
einem anderen Welt- und Wertebild, müssen strikt an unsere
Spielregeln herangeführt werden. Wien gehe hier den falschen Weg, da
die Trennung der Mädchen in eigene Spielräume forciert und somit noch
mehr Platz für die Dominanz der Burschen gemacht werde. Matiasek
fordert Gewaltprävention in der Integrationsarbeit, die bereits im
Kindergarten ansetzen muss. Das Weltbild vom "starken Mann" müsse
endlich korrigiert werden, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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