archdiploma 2007 verleiht Publikumspreis

Wien (OTS) - Mit der Verleihung des Publikumspreises an Michael
Fara ging gestern Abend die archdiploma 2007 zu Ende. Erstmals gab es auch die Möglichkeit mittels NFC-Handys, zur Verfügung gestellt von A1, abzustimmen. Im Rahmen der archdiploma 2007 wurde bei interessanten Podiumsdiskussionen unter anderem auch über die Zukunft der Stadt, Gesellschaft und Kommunikation diskutiert.

A1 hat in diesem Jahr erstmals die archdiploma gesponsert und in diesem Rahmen neben der finanziellen Unterstützung auch technologisches Know-how und Kreativität beigesteuert. A1 brachte die archdiploma aufs Handy: Besucher der archdiploma hatten die Möglichkeit mit 15 Nokia 6131 NFC Handys über die Exponate abzustimmen. Gestern Abend, bei der Preisverleihung, erfuhren die Architekturstudenten das Ergebnis, die Teilnehmer erhielten es direkt aufs Handy.

Projekt Flughafen Europa-Mitte gewinnt Publikumspreis
Das Publikums-Voting, mit den von A1 zur Verfügung gestellten NFC-Handys, konnte Michael Fara mit seinem Projekt Flughafen Europa-Mitte für sich entscheiden. Der Flughafen soll im Dreiländereck zwischen Österreich, Ungarn und der Slowakei entstehen. Ein Hochleistungsbahnnetz soll die Städte Wien, Budapest und Bratislava mit dem Flughafen verbinden. Als Drehscheibe im internationalen Flugverkehr ist der Flughafen Europa-Mitte von Michael Fara als starke Konkurrenz zu den bestehenden Drehkreuzen in Europa zu sehen.

Podiumsdiskussion über Architektur und Mobilkommunikation
In der Kunsthalle Wien project space diskutierten am 9. Oktober Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services, mobilkom austria und Vorstand Marketing und Customer Services, Telekom Austria TA, Univ. Prof. Arch. DI Manfred Wolff-Plottegg, TU Wien, Christian Politsch, BEHF Architekten und Harald Gründl, EOOS Design über die Zukunft von Stadt, Gesellschaft und Kommunikation. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Fragen, wie mobile Kommunikation die Gesellschaft der Zukunft beeinflusst und wie sich urbane Räume durch moderne Kommunikation ändern. Durch die Podiumsdiskussion führte kompetent die ORF-Moderatorin Patricia Pawlicki.

Mobile Kommunikation hat Auswirkungen auf Architektur
"Das Handy schafft mit schnellen Netzzugängen ins Telefonie- und Datennetz auch eine neue Öffentlichkeit und die Möglichkeit, nicht an einen Ort gebunden sein zu müssen", bemerkt Dr. Hannes Ametsreiter. "Es ist selbst die universelle, mobile Schnittstelle des Menschen zum öffentlichen Raum, egal ob es um Informationsaufnahme, -weitergabe oder Unterhaltung geht. So bringt Mobilität neue, ungeplante Verhaltensmuster und eine neue, bewusste Nutzung öffentlicher Räume zur Kommunikation."
Univ. Prof. Arch. DI Manfred Wolff-Plottegg von der TU Wien erläutert weiter: "Indem das Ausstellungskonzept mit den Arbeiten in verschiedenen Medien agiert, verlässt es die analoge, museal-enzyklopädische Präsentation in der Kunsthalle Wien project space und bietet die simultane ortsungebundene Präsenz im Internet, Offnet und Second Life. Damit wird die Architektur von der Selbst-Repräsentation in die Informationsverarbeitung geführt und Architektur als Informationseditor thematisiert."
Auch Harald Gründl von EOOS Design bestätigt, dass mobile Kommunikation Auswirkungen auf die reale Architektur hat. "Die Wahrnehmung von Raum und Zeit verändert sich dadurch, dass man überall erreichbar wird. Durch die Immaterialisierung von Endgeräten verschmelzen öffentliche und private Räume. Diese Verzerrung des öffentlichen Raumes hat wiederum Auswirkungen auf die Gestaltung von Raum."

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Eva Palischek, Pressesprecherin, mobilkom austria AG
Tel: +43 1 33161 2720, E-Mail: e.palischek@mobilkom.at

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