- 31.10.2007, 09:20:18
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archdiploma 2007 verleiht Publikumspreis
Wien (OTS) - Mit der Verleihung des Publikumspreises an Michael
Fara ging gestern Abend die archdiploma 2007 zu Ende. Erstmals gab es
auch die Möglichkeit mittels NFC-Handys, zur Verfügung gestellt von
A1, abzustimmen. Im Rahmen der archdiploma 2007 wurde bei
interessanten Podiumsdiskussionen unter anderem auch über die Zukunft
der Stadt, Gesellschaft und Kommunikation diskutiert.
A1 hat in diesem Jahr erstmals die archdiploma gesponsert und in
diesem Rahmen neben der finanziellen Unterstützung auch
technologisches Know-how und Kreativität beigesteuert. A1 brachte die
archdiploma aufs Handy: Besucher der archdiploma hatten die
Möglichkeit mit 15 Nokia 6131 NFC Handys über die Exponate
abzustimmen. Gestern Abend, bei der Preisverleihung, erfuhren die
Architekturstudenten das Ergebnis, die Teilnehmer erhielten es direkt
aufs Handy.
Projekt Flughafen Europa-Mitte gewinnt Publikumspreis
Das Publikums-Voting, mit den von A1 zur Verfügung gestellten
NFC-Handys, konnte Michael Fara mit seinem Projekt Flughafen
Europa-Mitte für sich entscheiden. Der Flughafen soll im
Dreiländereck zwischen Österreich, Ungarn und der Slowakei entstehen.
Ein Hochleistungsbahnnetz soll die Städte Wien, Budapest und
Bratislava mit dem Flughafen verbinden. Als Drehscheibe im
internationalen Flugverkehr ist der Flughafen Europa-Mitte von
Michael Fara als starke Konkurrenz zu den bestehenden Drehkreuzen in
Europa zu sehen.
Podiumsdiskussion über Architektur und Mobilkommunikation
In der Kunsthalle Wien project space diskutierten am 9. Oktober Dr.
Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer
Services, mobilkom austria und Vorstand Marketing und Customer
Services, Telekom Austria TA, Univ. Prof. Arch. DI Manfred
Wolff-Plottegg, TU Wien, Christian Politsch, BEHF Architekten und
Harald Gründl, EOOS Design über die Zukunft von Stadt, Gesellschaft
und Kommunikation. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Fragen,
wie mobile Kommunikation die Gesellschaft der Zukunft beeinflusst und
wie sich urbane Räume durch moderne Kommunikation ändern. Durch die
Podiumsdiskussion führte kompetent die ORF-Moderatorin Patricia
Pawlicki.
Mobile Kommunikation hat Auswirkungen auf Architektur
"Das Handy schafft mit schnellen Netzzugängen ins Telefonie- und
Datennetz auch eine neue Öffentlichkeit und die Möglichkeit, nicht an
einen Ort gebunden sein zu müssen", bemerkt Dr. Hannes Ametsreiter.
"Es ist selbst die universelle, mobile Schnittstelle des Menschen zum
öffentlichen Raum, egal ob es um Informationsaufnahme, -weitergabe
oder Unterhaltung geht. So bringt Mobilität neue, ungeplante
Verhaltensmuster und eine neue, bewusste Nutzung öffentlicher Räume
zur Kommunikation."
Univ. Prof. Arch. DI Manfred Wolff-Plottegg von der TU Wien erläutert
weiter: "Indem das Ausstellungskonzept mit den Arbeiten in
verschiedenen Medien agiert, verlässt es die analoge,
museal-enzyklopädische Präsentation in der Kunsthalle Wien project
space und bietet die simultane ortsungebundene Präsenz im Internet,
Offnet und Second Life. Damit wird die Architektur von der
Selbst-Repräsentation in die Informationsverarbeitung geführt und
Architektur als Informationseditor thematisiert."
Auch Harald Gründl von EOOS Design bestätigt, dass mobile
Kommunikation Auswirkungen auf die reale Architektur hat. "Die
Wahrnehmung von Raum und Zeit verändert sich dadurch, dass man
überall erreichbar wird. Durch die Immaterialisierung von Endgeräten
verschmelzen öffentliche und private Räume. Diese Verzerrung des
öffentlichen Raumes hat wiederum Auswirkungen auf die Gestaltung von
Raum."
Rückfragehinweis:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Eva Palischek, Pressesprecherin, mobilkom austria AG
Tel: +43 1 33161 2720, E-Mail: e.palischek@mobilkom.at
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