- 30.10.2007, 17:48:20
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WirtschaftsBlatt: Unsere Minister stehen auf Bausparen und Sparbüchl
In Österreichs Regierung sitzen eindeutig keine Zocker. Wie das von ihnen vertretene Volk bringen sie ihr Geld mehrheitlich auf die Bank.
Wien (OTS) - Wie das WirtschaftsBlatt in seiner Mittwoch-Ausgabe
berichtet, sind die Mitglieder der Bundesregierung privat durchwegs
traditionelle Sparer. Ein Rundruf zum Weltspartag beweist: Gusenbauer
& Co. tragen ihr Geld am liebsten auf die Bank - und legen es dort
aufs Sparbuch.
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zeigt das vor: Er zahlt von seinem
Geld auf ein Sparbuch und einen Bausparvertrag ein und deckt diverse
Versicherungen ab. Ebenso wie Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm
Molterer und sein Parteikollegen Innenminister Günther Platter:
Sparbuch und Bausparvertrag sind eindeutig Fixgrössen einer
ministeriellen Vermögensverwaltung.
Selbst die SPÖ-Ministerinnenriege sieht sich als "konservative
Anlegertypen" wie etwa Justizministerin Maria Berger. Auch
Frauenministerin Doris Bures stösst ins selbe Horn: "Ich bin beim
Sparen eher konservativ. Etwas, was man sonst kaum von mir behaupten
kann." Staatssekretärin Heidrun Silhavy hat dieselben Vorstellungen
vom Sparen: "Ich habe nur ein Sparbuch."
Einen grossen Raum nimmt auch die Vorsorge für künftige Generationen
ein. Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka hat für alle drei Söhne
Bausparverträge abgeschlossen. Verkehrsminister Werner Faymann plant,
im kommenden Jahr für seine Tochter ein Sparbuch zu eröffnen. Und
Verteidigungsminister Norbert Darabos hat selbst nur ein Sparbuch,
für seine beiden Kinder aber je einen Bausparer abgeschlossen.
Sozialminister Erwin Buchinger hat ebenfalls einen Bausparvertrag und
legt das, was ihm übrigbleibt, zudem auf ein Sparbuch. Ausserdem hat
er eine Lebensversicherung zugunsten seines Sohnes laufen. Diese
Versicherungsform hat es auch Staatssekretärin Christine Marek
angetan: "Keine Aktien oder andere Geschichten. Ein ganz
gewöhnliches Sparverhalten."
Genauso denkt Finanz-Staatssekretär Christoph Matznetter. Seit er die
Funktion ausübt, wählt er traditionelle Anlageformen:
Bausparverträge für die Kinder, Lebensversicherungen und ein
Hauskauf. Auch Umweltminister Josef Pröll investiert in
Wohnungseigentum.
Rückfragehinweis:
WirtschaftsBlatt
Redaktionstel.: (01) 60 117/300
http://www.wirtschaftsblatt.at
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