- 29.10.2007, 10:18:51
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Wiener Flüchtlingsheim: BZÖ - Nicht diskutieren, sondern räumen
Wien 2007-10-29 (OTS) - Als "Beweis für die immer unerträglicher
werdende Schieflage unseres Sozialsystems", wertet BZÖ-Wien-Chef
Michael Tscharnutter die Diskussion um die Räumung eines
Flüchtlingsheims in Wien Landstrasse. "Es ist indiskutabel, dass
Diskussionen darüber geführt werden, dass eine nach 4 Jahren
eingesessene Hausgemeinschaft von Asylwerbern aufgelöst werden soll.
Erstens - warum leben diese Asylwerber seit vier Jahren ohne
rechtsgültige Entscheidung auf Kosten der österreichischen
Steuerzahler in diesem Heim? Zweitens - sind wir jetzt schon bei
"Wohnen nach Wunsch", wenn Asylwerber sich aussuchen können wo sie
untergebracht werden? Drittens - die Stadt Wien ist aus Kostengründen
sogar verpflichtet, unrentable Heime zu schließen, wenn genügend leer
stehende Wohnungen verfügbar sind", so Tscharnutter, der die
sofortige Räumung des Heimes fordert.
Es gehe nicht darum, Asylwerbern vertraute Umgebungen zu schaffen,
sondern schnell eine Entscheidung darüber zu treffen, ob der Asylant
einen Anspruch auf Schutz und Hilfe habe, oder eben nicht. Dann habe
sofort eine Abschiebung zu erfolgen. "Österreich ist kein
Selbstbedienungsladen und kein Wunschkonzert. Es ist ein Affront
gegenüber den tausenden Wiener Jungfamilien die auf eine Wohnung
warten, eine Diskussion darüber zu führen, ob Asylwerber sich ihre
vom Steuerzahler bezahlten Wohnungen selbst aussuchen können", so
Tscharnutter, der abschließend ein 3-Säulen Modell im Asylverfahren
fordert: "Nämlich schnell, fair und transparent."
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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