- 29.10.2007, 10:05:29
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- OTS0045 OTW0045
euro adhoc: Zwischenmitteilung
Zwischenmitteilung 1. bis 3. Quartal 2007
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Zwischenmitteilung der Geschäftsführung gemäß § 37x WpHG übermittelt durch
euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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29.10.2007
Geschäftsverlauf in den ersten drei Quartalen 2007
Wirtschaftliche Rahmenentwicklung
Das Wachstum von Weltwirtschaft und Welthandel setzt sich nach vorläufigen
Einschätzungen der Wirtschaftsinstitute auch im zweiten Halbjahr 2007 fort.
Dabei sind die größten Wachstumstreiber die Schwellenländer in Asien;
angetrieben vom anhaltenden Investitionsboom und der steigenden Exporttätigkeit
wachsen nach wie vor die Volkswirtschaften Chinas und Indiens mit sehr hohem
Tempo. Die Volkswirtschaften der Industrienationen entwickeln sich kraftvoll,
lediglich in den USA kühlt sich die Konjunktur aufgrund der Korrektur im
Immobiliensektor leicht ab. In Japan führt die steigende Binnennachfrage zu
einer weiteren, allerdings moderaten Verbesserung der konjunkturellen Lage. Die
Volkswirtschaften im Mittleren Osten sowie in Lateinamerika und Osteuropa
befinden sich vor allem aufgrund der hohen Rohstoffnachfrage weiterhin in einer
konjunkturellen Boomphase.
Im Rahmen der guten Weltkonjunktur verzeichnet der Euroraum eine Fortsetzung des
wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch im zweiten Halbjahr 2007 ist mit einem
robusten Wachstum zu rechnen. Vor allem die hohe Auslandsnachfrage strahlt immer
stärker auf die Binnennachfrage ab. Allerdings entwickelt sich die Konjunktur im
Euroraum im Vergleich zur Weltwirtschaft weiter deutlich unterproportional.
Dabei profitiert der Euroraum zunehmend von der guten konjunkturellen
Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft. Neben der weiterhin hohen
Investitionstätigkeit nimmt in Deutschland das Wachstum des Binnenmarktes trotz
der Belastung durch die zu Jahresbeginn angehobene Mehrwertsteuer vor allem
infolge der deutlich rückläufigen Arbeitslosenquote zu.
Im Zuge der guten Weltkonjunktur ist in der chemischen Industrie kein Ende des
Aufwärtstrends in Sicht. Nach wie vor gehen die größten Wachstumsimpulse in der
chemischen Industrie von den hohen Chemieproduktionszuwächsen in Asien und im
Mittleren Osten aus. Während die Chemieproduktion in Amerika im Jahr 2007 nur
noch moderat zunehmen wird, befindet sich die europäische Chemische Industrie
nach wie vor in guter Verfassung. Zwar kann in der Europäischen Union (EU 25)
das hohe Vorjahreswachstum der Chemieproduktion nicht wiederholt werden, die
Chemieproduktion in Deutschland knüpft jedoch nahtlos an die gute Entwicklung im
Vorjahr an.
Erfolgreicher Geschäftsverlauf Süd-Chemie Konzern
Die Süd-Chemie setzte ihre dynamische Geschäftsentwicklung in den ersten drei
Quartalen im Geschäftsjahr 2007 fort. Der Konzern erzielte deutliche Zuwächse
bei Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum gegenüber dem
Vorjahr um 77,1 Mio. Euro beziehungsweise 10,9 Prozent auf 787,5 Mio. Euro. Alle
sechs Geschäftsbereiche trugen zu der positiven Entwicklung bei. Besonders stark
nahm jedoch die Nachfrage nach Süd-Chemie Gießereiprodukten und
Waschmitteladditiven in Europa sowie nach Industriekatalysatoren zu.
Kennzahlen Süd-Chemie Konzern
|Mio. Euro |Q1-3 2007 |2006 |Q1-3 2006 |2005 | |Umsatz |787,5 |1.002,7 |710,4 |877,8 | |EBITDA 1) |97,9 |122,4 |84,0 |106,0 | |EBIT 2) |66,0 |83,4 |55,3 |67,3 | |Mitarbeiter am Periodenende|4.997 |4.779 |4.680 |4.422 | 1) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
2) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit)
Sehr erfreulich entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2007 das Ergebnis
der betrieblichen Tätigkeit (EBIT). Das EBIT stieg deutlich überproportional zur
Umsatzsteigerung und erhöhte sich im Berichtszeitraum von 55,3 Mio. Euro im
Vorjahr auf 66,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2007. Das entspricht einem Plus von
10,7 Mio. Euro oder 19,3 Prozent. Vor allem der ertragsstarke
Unternehmensbereich Katalysatoren steigerte sein Ergebnis. Der Ergebniszuwachs
ist im Wesentlichen auf Prozessoptimierungen, eine absatzbedingt höhere
Anlagenauslastung, die erfolgreiche regionale Geschäftsexpansion sowie die
erfolgreiche Positionierung neuer bzw. verbesserter Produkte zurückzuführen.
Zunehmend gelingt es beiden Unternehmensbereichen auch, die deutlich gestiegenen
Rohstoff- und Energiekosten durch höhere Verkaufspreise zu kompensieren. Der
Süd-Chemie Konzern beschäftigte am 30. September 2007 insgesamt 4.997
Mitarbeiter.
Unternehmensbereich Adsorbentien
Der Unternehmensbereich Adsorbentien umfasst die vier Geschäftsbereiche
Adsorbentien und Additive, Gießereiprodukte und Spezialharze,
Schutzverpackungen, sowie Wasserbehandlung. Zum 1. April 2007 wurde der bis
dahin im Unternehmensbereich Katalysatoren geführte Geschäftsbereich
Wasserbehandlung dem Unternehmensbereich Adsorbentien zugeordnet, um die
zunehmenden Synergien mit dem Geschäftsbereich Adsorbentien und Additive
realisieren zu können. Die Segmentdaten wurden für die Berichtsperiode und die
Vorjahreszeiträume an diese neue Struktur angepasst. Darüber hinaus sind die
Unternehmensbereichsdaten für die Berichtsperiode 2006 um die Geschäftszahlen
des im Juni 2006 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2006 verkauften
Geschäftsbereichs Heimtierprodukte bereinigt.
Kennzahlen Unternehmensbereich Adsorbentien
|Mio. Euro |Q1-3 2007 |2006 |Q1-3 2006 |2005 | |Umsatz |474,8 |588,1 |431,9 |514,9 | |EBITDA 1) |62,5 |70,6 |56,4 |60,4 | |EBIT 2) |48,5 |52,3 |43,6 |43,7 | |Mitarbeiter am Periodenende|2.854 |2.724 |2.709 |2.533 | 1) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
2) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit)
Der Unternehmensbereich Adsorbentien erzielte im Geschäftsjahr 2007 bis zum 30.
September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzzuwachs von 42,9 Mio.
Euro oder 9,9 Prozent auf insgesamt 474,8 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg
resultiert insbesondere aus dem erfolgreichen Geschäft mit Gießereiprodukten,
Waschmitteladditiven, Baubentoniten und bleifreien Stabilisatoren (Hydrotalcit)
für die Herstellung von PVC. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT)
nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9 Mio. Euro auf 48,5 Mio. Euro zu.
Dieser Ergebnisanstieg resultiert neben der erfreulichen Absatzentwicklung auch
aus internen Leistungssteigerungen. Zudem wurden die stark gestiegenen
Rohstoff-, Energie- und Transportkosten mit zunehmendem Erfolg an die Kunden
weitergegeben. Im Unternehmensbereich Adsorbentien waren zum 30. September 2007
insgesamt 2.854 Mitarbeiter beschäftigt.
Unternehmensbereich Katalysatoren
Der Unternehmensbereich Katalysatoren setzt sich seit dem zweiten Quartal 2007
aus den beiden Geschäftsbereichen Katalysatoren-Technologie sowie Energie und
Umwelt zusammen. Die Umgliederung des Geschäftsbereichs Wasserbehandlung in den
Unternehmensbereich Adsorbentien hat zur Folge, dass die Geschäftszahlen dieses
Bereichs in der Berichterstattung über den Unternehmensbereich Katalysatoren
nicht mehr berücksichtigt sind.
Kennzahlen Unternehmensbereich Katalysatoren
|Mio. Euro |Q1-3 2007 |2006 |Q1-3 2006 |2005 | |Umsatz |312,7 |414,6 |278,5 |362,9 | |EBITDA 1) |56,9 |79,2 |41,9 |66,5 | |EBIT 2) |41,5 |62,5 |28,8 |49,4 | |Mitarbeiter am Periodenende|1.827 |1.734 |1.654 |1.563 | 1) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
2) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit)
Der Unternehmensbereich Katalysatoren verzeichnete in den ersten neun Monaten
des Berichtsjahrs eine erfreuliche Geschäftsausweitung. Gegenüber dem
Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 34,2 Mio. Euro oder 12,3 Prozent auf 312,7
Mio. Euro. Die positive Geschäftsentwicklung ist vor allem auf die weiterhin
steigende Nachfrage nach Petrochemiekatalysatoren in Asien, Südafrika und im
Mittleren Osten zurückzuführen. Vor allem infolge der guten Marktposition des
innovativen Katalysatorenportfolios, der mit der Geschäftsausweitung
einhergehenden hohen Auslastung der Produktionsanlagen sowie der sukzessiven
Weitergabe gestiegener Rohstoffkosten vor allem für Metallverbindungen an die
Kunden nahm das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) gegenüber dem
Vorjahr um 12,7 Mio. Euro bzw. 44,1 Prozent zu und erreichte 41,5 Mio. Euro. Der
Unternehmensbereich Katalysatoren beschäftigte am 30. September 2007 insgesamt
1.827 Mitarbeiter.
Zentralfunktionen
Die Zentralfunktionen umfassen neben den Kosten des Konzernmanagements
einschließlich zentraler Dienstleistungen auch die Kosten für die zentrale
strategische Forschung und Entwicklung.
Kennzahlen Zentralfunktionen
|Mio. Euro |Q1-3 2007 |2006 |Q1-3 2006 |2005 | |EBITDA 1) |- 21,5 |- 27,4 |- 14,3 |- 20,9 | |EBIT 2) |- 24,0 |- 31,4 |- 17,1 |- 25,8 | |Mitarbeiter am Periodenende|316 |321 |317 |325 | 1) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
2) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit)
Die Zunahme der Zentralfunktionskosten in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen auf den Ausbau der Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten in Deutschland zurückzuführen. Am 30. September 2007
waren in den Zentralfunktionen mit 316 Mitarbeitern, davon 220 Mitarbeiter bei
der Süd-Chemie AG (einschließlich 48 Auszubildenden) und 96 bei den
Konzerngesellschaften, 5 Mitarbeiter weniger als am 31. Dezember 2006
beschäftigt.
Aktienkursentwicklung Süd-Chemie AG
Die Aktie der Süd-Chemie AG entwickelte sich in den ersten neun Monaten des
laufenden Geschäftsjahrs 2007 insgesamt sehr zufriedenstellend. In einem
insgesamt freundlichen Börsenumfeld erhöhte sich der Wert des Wertpapiers
deutlich. Mit einem Kurs von 54,40 Euro zu Jahresbeginn gestartet, entwickelte
sich der Wert der Aktie zunächst robust, fiel aber am 7. März mit 51,52 Euro auf
den Jahrestiefststand, um dann bis zum 18. Mai 2007 auf 88,90 Euro kräftig
zuzulegen. Getrieben durch Aktienkaufempfehlungen schnellte der Aktienkurs in
einem engen Markt mit verhältnismäßig geringem Handelsvolumen am 21. Mai 2007
bis auf 117,00 Euro hoch. Dieser Kurs markiert auch den bisherigen Höchstkurs
der Süd-Chemie AG Aktie im Geschäftsjahr 2007. Nach diesem kräftigen Kursanstieg
beruhigte sich die Nachfrage nach der Süd-Chemie Aktie wieder und das Wertpapier
notierte am 30. Juni 2007 bei einem Wert von 86,00 Euro. Seitdem bewegte sich
die Aktie in einem zunächst nervösen, dann aber wieder stabilen Börsenumfeld mit
einem geringen Handelsvolumen in einer Spanne zwischen 79,50 Euro und 94,80
Euro. Am 28. September 2007 betrug der Preis für eine Aktie der Süd-Chemie AG
89,50 Euro. Die Aktienkursentwicklung in den ersten neun Monaten entspricht
einem Anstieg von 64,5 Prozent. Somit erhöhte sich die Marktkapitalisierung der
Süd-Chemie AG gegenüber dem Jahresende 2006 um 415,6 Mio. Euro und betrug zum
Ende des 3. Quartals 2007 insgesamt 1,06 Mrd. Euro. Gegenüber dem Kursverlauf
der Aktie der Süd-Chemie AG stieg der führende Börsenindex DAX 30 in den ersten
neun Monaten 2007 nur um 19,2 Prozent, der Chemie-Index legte um 33,8 Prozent
zu.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2007
Vor dem Hintergrund des anhaltend guten Weltwirtschaftsklimas und der Zuversicht
in den für die Süd-Chemie wichtigen Märkten rechnet die Süd-Chemie mit einer
weiterhin erfreulichen Geschäftsentwicklung. Beide Unternehmensbereiche werden
zur Geschäftsexpansion und zu einer Profitabilitätssteigerung beitragen: Der
Geschäftsverlauf der ersten neun Monate bekräftigt die Planung der Süd-Chemie,
im gesamten Geschäftsjahr 2007 einen Konzernumsatz von etwa 1,1 Mrd. Euro zu
erzielen. Das entspricht einem Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem
Geschäftsjahr 2006. Des Weiteren wird beim Konzernergebnis der betrieblichen
Tätigkeit (EBIT) ein prozentualer Anstieg um rund 20 Prozent für das Gesamtjahr
2007 im Vorjahresvergleich erwartet.
Zukunftsbezogene Aussagen
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen
Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche
Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die außerhalb der Möglichkeiten
der Süd-Chemie bezüglich einer Kontrolle oder einer präzisen Einschätzung
liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer sowie Maßnahmen
staatlicher Stellen. Sollte einer, mehrere oder andere dieser
Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen,
auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit
genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der
Süd-Chemie weder beabsichtigt noch übernimmt die Süd-Chemie eine gesonderte
Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse
oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichtes anzupassen.
Weitere Informationen
Dieser Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor; beide Fassungen
stehen im Internet unter http://www.sud-chemie.com zum Download zur Verfügung.
Angaben zur Pflichtveröffentlichung:
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Pflichtveröffentlichung in/über: www.sud-chemie.com/Investor
Relations/Geschäfts- und Zwischenberichte
Pflichtveröffentlichung am: 29.10.2007
Ende der Mitteilung euro adhoc 29.10.2007 10:05:21
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Emittent: Süd-Chemie AG
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Branche: Chemie
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